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Was bedeutet eigentlich...?
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Hier finden Sie Erklärungen zu den gebräuchlichsten
Begriffen rund um den Digitaldruck.
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Das Digitaldruck-Lexikon
Fachbegriffe zu digitalen Kopier- und Druckverfahren
MIt freundlicher Genehmigung von
Canon Deutschland GmbH Europark Fichtenhain A10 D 47807 Krefeld
www.canon.de
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ein guter
Grund, bildhaft zu kommunizieren; ein Grund mehr, das Medium „Farbe“
einzusetzen – am besten digital. Wer in die Materie „digitales Publizieren“
einsteigen möchte, hat es so leicht wie nie zuvor: Leistungsfähige
Prozessoren zu günstigen Preisen, ausgereifte Software und Drucksysteme,
deren Qualität noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien. Canon hat
an dieser Entwicklung maßgeblichen Anteil. Seit über 10 Jahren markieren
digitale Farblaser- Kopiersysteme den Weg in die digitale Zukunft
und den digitalen Druck. Wer den digitalen Weg gehen möchte, benötigt
nicht nur die erstklassigen Werkzeuge zur Umsetzung kreativer Ideen.
Vielmehr bedarf es eines tragfähigen Fundaments: Grundlagenwissen
und globales Verständnis der produktionsrelevanten Zusammenhänge.
Mit diesem Lexikon möchte Ihnen Canon eine kleine Gedächtnisstütze
an die Hand geben, wenn Sie im Rahmen Ihrer digitalen Produktion einmal
„an die Grenzen“ stoßen. Canon wünscht Ihnen beim Studium viel Vergnügen
und bei der digitalen Umsetzung Ihrer Ideen viel Erfolg.
A B
C
D
E F G H
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M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z
A
ACS (Automatische Farberkennung)
Werden farbige Bereiche auf dem Original erkannt,
wird automatisch vollfarbig mit vier Farben kopiert. Erkennt das CLC-System
ein schwarzweißes Original, wird nur mit schwarzem Toner kopiert.
Die ACS-Funktion kann über die ACS-Taste ausgeschaltet werden.
Additive Farben
Oder Primär-, bzw. Lichtfarben. Die Farben Rot,
Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher
die Bezeichnung „additiv“) die Farbe Weiß. Alle anderen Farben lassen
sich durch Mischung der drei Primärfarben erzeugen. Nach dem
Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der
Fernsehröhre, bzw. dem Computermonitor. Die Komplementärfarben (Gegenfarben)
der additiven Farben sind die Subtraktiven
Farben.
Andruck
Ein Probedruck im Offset-Verfahren, der unter Verwendung
der tatsächlichen Druckfarben und des gewünschten Auflagenpapiers
ausgeführt wird. Für den Andruck werden Druckfilme aus dem Belichter
benötigt.
Antialiasing / Rendering
Rechnerisches Verfahren, um bei niedrig auflösenden Ausgabesystemen
eine optisch ansprechende Wiedergabequalität zu erreichen. Bei
der Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben werden
unschöne, treppenartige Kanten „entschärft“. Dies erfolgt durch das
Errechnen von Farbverläufen zwischen Objekt und Hintergrundfarbe.
Bei Drucksystemen wird das Antialiasing ebenfalls eingesetzt. Es kommen
spezielle Rasterverfahren zum Einsatz, die sehr rechenintensiv sind
und daher die Druckzeit erheblich verlängern können.
AppleTalk
Ein Netzwerkprotokoll, das bereits 1984 von Apple
Computer Inc. entwickelt wurde. AppleTalk ist auch bekannt unter den
Namen EtherTalk (in einem Ethernet- Netzwerk), TokenTalk (in einem
TokenRing-Netzwerk) oder als LocalTalk (über die serielle Schnittstelle).
AppleTalk ist Bestandteil aller Apple-Computer und ist auch für andere
Computersysteme (Windows, DOS, UNIX) verfügbar.
ASCII
(American Standard Code of Information Interchange). Amerikanischer
Normcode in der Datenverarbeitung mit meist sieben, seltener acht
Bits. Durch die große Verbreitung amerikanischer Geräte ist er auch
in Europa, besonders bei Personal Computern, gebräuchlich. Dieser
Code setzt die alphanumerischen und Sonderzeichen, die mit der Tastatur
eingegeben werden, in binäre computerverständliche Zeichen um.
ATM / Adobe Type Manager
Software von Adobe Systems Inc. Dient zur optimierten Darstellung
von PostScript-Zeichensätzen auf dem Monitor. Kann darüber hinaus
die Druckqualität von zeilenorientierten Drucksystemen verbessern
(Matrix, InkJet), die über keinen eingebauten PostScript-Interpreter
(RIP) verfügen. Der ATM ist unverzichtbarer Systembestandteil
beim digitalen Publizieren.
ATM / Asynchronous transfer mode
Ein Netzwerkprotokoll, welches eine fast unbegrenzte Zahl von Netzwerkteilnehmern
unterstützt, wenn digitale Informationen über dasselbe breitbandige
Kabel übertragen werden sollen. ATM verpackt die Informationen in
kleine "Pakete" und versieht sie mit der Adresse des Zielteilnehmers.
Derzeit beträgt die Paketgröße 53 Byte, wobei 5 Byte für Adresse und
Steuerdaten reserviert bleiben.
Auflösung
Je höher die Auflösung, je mehr (digitale) Informationen
stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich das
Inch etabliert. Auflösungen werden deshalb überwiegend in "Punkten
pro Inch" angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische
Angabe zu erhalten, muß dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige
Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen. In vertikaler
Richtung beträgt z.B. die Auflösung 200 dpi, gegenüber einer Auflösung
von 400 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben
wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung.
AUI
Attachment Unit Interface, eine
DB-15-Buchse, welche den Anschluß eines Gerätes an ein EtherNet-Netzwerk
ermöglicht.
Ausschießen / Ausschieß-Software + Bogenmontage.
Verteilung von (kleinen) Einzelseiten auf dem Druckbogen.
Dient einerseits zur ökonomischen Nutzung des bedruckbaren Papierformats,
andererseits zur vereinfachten Nachbearbeitung hinsichtlich Falzung,
Heftung und Beschnitt. Das Ausschießen der Druckbögen erfolgt mit
sog. Ausschieß-Software. Auch beim Digitaldruck ist das Ausschießen
sinnvoll - z.B. dann, wenn eine Broschüre im A5-Format auf A3- Papier
produziert wird. Nach der Falzung stehen die Seiten in der richtigen
Reihenfolge. Beschnitt und Heftung schließen die Produktion ab.
AutoCal™
Nur bei Canon ColorPASS-Controllern
möglich. Der Anwender kann die Wiedergabequalität des Drucksystems
"auf Knopfdruck" optimieren. Hierzu werden keine zusätzlichen Hilfsmittel
benötigt. Die Kalibrierung erfolgt über das Vorlagenglas des Kopiersystems
und ist eine Angelegenheit von wenigen Minuten.
Automatische Strich/Halbtonerkennung
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Original wird
digital auf Strich und Halbtonanteile untersucht. Die Strichanteile
(Schrift, Liniengrafik) werden während des Kopiervorgangs digital
aufbereitet und auf der Kopie besonders scharf wiedergegeben.
Grenzwert
und Wirkungsgrad dieser Funktion können vom Anwender individuell geregelt
werden.
B
Banding
Streifenbildung. Die sichtbaren stufenweisen
Übergänge von Halbtönen in einem Farbverlauf. Bei rasterorientiertem
Bildaufbau (z.B. Offsetdruck) wirkt das Banding besonders störend.
Rasterlose Ausgabeverfahren (z.B. CLC-Druck) sind mit geeigneten Controllern
(z.B. Canon ColorPASS) hingegen weniger störanfällig.
Banknoten-Erkennungs-System
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Banknoten-
Erkennungssystem ist ein Sicherungssystem gegen mißbräuchliches
Kopieren von Banknoten. Eine Logik erkennt Geldscheine.
Wird die Vorlage als Banknote idendifiziert, wird eine schwarze Kopie
ausgegeben. Dieses System läßt sich auch nicht durch schräges
oder erst späteres Auflegen der Geldscheine täuschen.
Belichter
Ermöglicht die hochauflösende Ausgabe
digitaler Informationen auf Film oder Fotopapier (Bebilderung). Die
Filme dienen überwiegend zur Produktion von Druckplatten für
den Offsetdruck. Neben den klassischen Filmbelichtern sind auch Plattenbelichter
verfügbar. Hierbei erfolgt die Bebilderung auf Druckplatten statt
auf Film. Durch den Verzicht auf die Filme können kürzere
Produktionszeiten im Offsetdruck realisiert werden.
Bit / Byte
Abkürzung für Binary Digit.
Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten
kann. Computer verwenden ein Binärsystem, um Informationen zu
kodieren und zu dekodieren: sie zählen nur mit den Ziffern 0
und 1 (0 bedeutet aus und 1 bedeutet an). Bits werden gewöhnlich
in Achtergruppen gruppiert. Acht Bits sind ein Byte. Das Byte ist
die Standardmaßeinheit in der EDV. Ein Kilobyte (1K) sind ungefähr
1.000 Byte. Ein Megabyte (MB) sind eine Million Byte und ein Gigabyte
(GB) eine Milliarde Byte oder tausend Megabyte.
Bit-Tiefe / Farbtiefe
Begriff für die Farbigkeit eines digitalisierten
Bildes. Ein Schwarzweißbild beinhaltet nur die Werte Schwarz
und Weiß kommt daher mit einer Informationsmenge von
1 Bit je dargestelltem Pixel aus: weiß = 0 schwarz = 1 Zur
Darstellung von Graustufen oder Farben sind pro Bildpixel mehrere
Bit notwendig. Eine 8 Bit-Tiefe ermöglicht die Darstellung von
256 Graustufen oder Farben je Bildpixel. Werden den Farben Rot, Grün
und Blau jeweils 8 Bit-Tiefe zugeordnet (in der Summe 24 Bit), können
insgesamt über 16,7 Millionen Farben dargestellt werden.
Bitmap
Ein Muster, das in einem bestimmten Pixelraster
dargestellt wird. Bitmap-Grafiken können Punkt für Punkt
(oder Pixel für Pixel) bearbeitet werden.
Blitzer
Störungen beim Druck. Aneinandergrenzende
Farbflächen lassen das Trägermaterial (in der Regel weißes
Papier) durchblitzen. Eine Folge ungenauer Bogenmontage,
bzw. ungenauer Papierführung im Druckwerk.
Bitmap-Fonts / Bildschirmschriften
Bitmap-Fonts bestehen aus Zeichen, die aus
einem Punktraster aufgebaut sind. Im Unterschied zu Post- Script-Schriften
liegen sie in einer festgelegten Auflösung vor und können
nicht ohne Qualitätsverlust skaliert werden; sie erscheinen beim
Vergrößern sehr grob. Abhilfe schafft der ATM,
eine Software von Adobe.
Bogenmontage
Zusammenstellung der per Belichter
erstellten Seitenfilme auf dem sog. Druckbogen zur ökonomischen
Ausnutzung des Formates der jeweils eingesetzten Druckmaschine. Hierbei
werden die dem Druck nachgeschalteten Verarbeitungswege (z.B. falzen,
schneiden) berücksichtigt.
Bubble-Jet-Technik
Druckverfahren von Canon. Die Farbe
wird mittels eines thermischen Verfahrens durch Düsen gepresst.
An der Öffnung jeder Düse bildet sich bei jedem Wärmeimpuls
eine winzige Blase, (Bubble) welche beim Zerplatzen die
Färbung des Bedruckstoffs (Papier, Karton, Textilien, Kunststoffe)
verursacht. Die Bubble-Jet-Technik ist preisgünstig, wartungsarm
und zeichnet sich durch exzellente Darstellungsqualität aus.
Canon hat die Technologie derart verfeinert, daß ein Unterschied
zur traditionellen Fotoqualität praktisch nicht mehr
festgestellt werden kann. Aufgrund des zeilenorientierten und somit
relativ zeitintensiven Druckvorgangs, eignet sich diese Technik nur
für die Produktion von Unikaten. Deshalb spielen Bubble-Jet-Drucker
im Digitaldruckgeschehen derzeit eine untergeordnete Rolle.
C
Cache-Speicher
Schneller Zwischenspeicher eines Computers,
Belichters oder Laserdruckers, in dem der Anwender häufig wiederkehrende
Programmroutinen speichern kann, um nicht ständig auf die langsamere
Festplatte zurückgreifen zu müssen. Bei Belichtern oder
Laserdruckern können hier gerasterte Schriften gespeichert sein.
CD
Abkürzung für Charge Coupled Device,
ladungsgekoppelter Speicher. Elektronischer Baustein, der bei Scannern
und digitalen Kameras Verwendung findet. Eine schmale Zeile nebeneinander
angeordneter optoelektronischer Sensoren tastet eine Vorlage Zeile
für Zeile ab und zerlegt das Bild in winzige Bildpunkte (Pixel).
Centronics
Eine parallele Schnittstelle, die hauptsächlich
für den Anschluß von Druckern an Computer eingesetzt wird.
Die parallele Übertragung von Daten führt zu einem besseren
Durchsatz und ist dadurch erheblich schneller als die serielle Übertragung.
CIE
Commission Internationale de l'Eclairage.
Ein 1930 gegründetes internationales Gremium, das zahlreiche
Farbstandards entwickelt hat. Einer dieser Farbstandards ist der CIELAB-
Farbraum, in dem Farben mathematisch durch eine Helligkeitskoordinate
(L*) und zwei Chrominanz-Koordinaten (a* für Grün-Rot und
b* für Blau-Gelb) dargestellt wird. Dieses Farbmodell ist geräteunabhängig.
Das bedeutet, daß jede Farbe durch Zahlen exakt dargestellt
werden kann und nicht von den internen Parametern eines Druckers oder
Monitors abhängig ist.
CMS / Color Management System
Software, die entweder auf Betriebssystemebene
oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, daß
die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung
und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen,
indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum
definiert und sie dann in den gerätespezifischen umrechnet. So
kalibriert ein CMS beliebige Eingabe- und Ausgabeeinheiten.
CMYK
Abkürzung für die vier Druckfarben
Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Die Bezeichnung K wird aus
dem englischen Wort Key abgeleitet. Aus CMY lassen sich
alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen.
Aufgrund der Verunreinigungen innerhalb der Farben entsteht beim Übereinanderdruck
von Cyan, Magenta und Gelb jedoch braun- oder grünstichiges,
aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen,
werden deshalb mit der vierten Druckfarbe Schwarz zusätzlich
bedruckt.
ColorPASS Dienstprogramme
Der ColorPASS kann umfassend von jedem Rechner
im Netzwerk kontrolliert werden. Die Anwender können Druckaufträge
in den Warteschlangen sowie die Druck- und Scaneinstellungen verändern.
Möglich wird dies durch den Einsatz der Dienstprogramme Fiery
XJ Spooler, Fiery XJ Scan und Fiery XJ Downloader und des Zusatzmoduls
Fiery XJ Export.
ColorSync
Das Farbmanagement-System
des Herstellers Apple gilt mittlerweile als Industriestandard. In
Verbindung mit ICC-Profilen wird eine geräteübergreifende,
weitgehend identische Farbdarstellung angestrebt.
Continuous Print
Eine Funktionalität des ColorPASS, die
ermöglicht, daß ein CLC-System Einzelseiten ohne Pausen
nacheinander druckt. Im Normalfall entstünde zwischen dem Drucken
zweier Einzelseiten jeweils eine Pause, da die Druckeinheit des CLC-Systems
für kurze Zeit heruntergefahren wird.
Controller Interface zwischen
CLC-System und PC-Netzwerk. Der Controller übernimmt die Aufgabe,
Daten aus den Anwendungsprogrammen der vernetzten PCs anzunehmen,
zu berechnen und an das CLC-System weiterzuleiten (Digitaldruck-Funktion).
Controller werden über PostScript-Druckertreiber angesteuert
und können neben der Ausgabe von Daten auch deren Speicherung,
bzw. deren Koordination in Warteschlangen übernehmen (Queuing).
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über das angesteuerte
Farbkopiersystem Daten zu erfassen (Scanner-Funktion). Controller
verdreifachen somit den Nutzen des Kopiersystems.
CRD / Color-Rendering-Dictionary
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript
Level 2- RIPs, welche die Farbdaten für Ausgabegeräte in
Abhängigkeit eines gewählten Eingangs-Farbprofils farbmetrisch
korrigieren.
Cromalin
Ein analoges
Proofverfahren, mit dem sich das Produktionsergebnis eines Offsetdrucks
relativ kostengünstig prüfen läßt. Basis für
das Cromalin sind Offsetfilme aus dem Belichter.
Mit einem Laminatverfahren werden auf eine spezielle Trägersubstanz
die Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) nacheinander aufgebracht.
Im Gegensatz zum Andruck
besteht beim Cromalinverfahren keine freie Wahl des Trägermaterials.
Vorteilhaft gegenüber dem Andruck ist jedoch, daß der Platzbedarf
des Cromalinverfahrens relativ bescheiden ausfällt.
D
DCS-Format
Desktop Color Separation, auch Fünf-File-EPS
genannt. Ein Format, in dem für jedes Farbbild fünf Post-
Script-Dateien angelegt werden. Vier Dateien beinhalten die Information
für je einen Farbkanal (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz). Die
fünfte Datei dient zur Plazierung im digitalen Layout. Sie beinhaltet
alle Farbanteile jedoch in niedriger Auflösung, sowie
weitere Informationen, z.B. Freistellerpfade oder Rasterwerte. Das
DCS-Format gehört zum Dateityp EPS,
welches als das Standardformat im professionellen Umfeld gilt. Es
ermöglicht eine schnelle Arbeitsweise, bzw. Druckausgabe. Für
den Digitaldruck eignet sich dieses Format nur dann, wenn der Controller
der Digitaldruckmaschine die Option Separationen
kombinieren bietet. Hierbei werden die vier Farbkanäle
innerhalb des Controllers wieder zusammengesetzt. Dies ist bei Canon
ColorPASS-Controllern der Fall.
Densitometer
Ein Gerät, das die Lichtmenge mißt,
die von Papier oder Film durchgelassen oder reflektiert wird. Ein
vom ANSI (American National Standards Institute) eingeführter
Standard (Status T) wird vielfach in der Grafikindustrie
verwendet. Ein Densitometer wird für die
Kalibrierung von
Ausgabegeräten mit maximaler Farbgenauigkeit benötigt.
Desktop Publishing DTP
Mit DTP-Programmen können auf normalen
Personal Computern aus selbstgestalteten Text- und Grafikunterlagen
Druckvorlagen (Werbebroschüren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen,
Handzettel, Dokumentationen sowie auch Zeitungen und Zeitschriften)
erstellt werden. Die digitale Druckvorlage kann bei kleiner Auflage
auf einem Laserdrucker oder Farbkopiersystem vervielfältigt werden.
Digitaldruck
Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren
benötigt der Digital- druck keine zeitaufwendige (und kostenintensive)
Einricht-, bzw. Vorlaufzeit (Rüstzeit). Es kann ohne den Umweg
über Film und Druckplatte gedruckt werden digitale Daten
vorausgesetzt. Die tonerbasierenden Digitaldruckverfahren haben sich
mittlerweile durchgesetzt. Digitaldruckmaschinen für Auflagenhöhen
bis 1.000 Stück verarbeiten Blattware (in der Regel bis DIN A3),
für höhere Auflagen werden Maschinen eingesetzt, die auf
Rollenware drucken (derzeit bis ca. 40 cm Bahnbreite). Digitaler Bogendruck
ist jedoch kostengünstiger und erfordert kein geschultes Fachpersonal.
Canon bietet seit Einführung der CLC-Systeme im Jahr 1987 den
Digitaldruck bis zum Format A3 an.
Digitaler Farbproof
Ein Farbproof, der direkt aus dem digitalen
Datenbestand und ohne die Produktion von Druckfilmen erzeugt wird.
Hierbei kann die Farbgebung des späteren Druckerzeugnisses vorab
kontrolliert werden. Aufgrund fortschreitender Qualität können
auch Canon CLC-Systeme unter bestimmten Voraussetzungen als kostengünstige
Digitalproofsysteme eingesetzt werden.
Display PostScript
Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache
PostScript, um die Darstellung von Grafiken und Schrift am Computermonitor
zu verbessern und mit dem späteren Druckbild in Übereinstimmung
zu bringen.
DMax
Der maximale Dichtewerte im Sinne eines
Höchstwerts oder ein Standard für die Menge an Druckfarbe,
die eine Druckpresse, bzw. ein Belichter
erzeugen kann, bzw. für das Maß, in dem Pixel, Film oder
Toner geschwärzt werden. Sollte beim Offsetdruck 95% (bei Bildern)
nicht überschreiten.
DMin
Der minimale Dichtewert, bzw. für das
Maß, in dem Pixel, Film oder Toner geschwärzt werden. Sollte
für den Offsetdruck 5% (bei Bildern) nicht unterschreiten.
dpi
Dots per Inch. Anzahl der auf einem
Inch unterscheidbaren digitalen Informationen. Je höher dieser
Wert, je besser ist die in Abhängigkeit von der
Auflösung
stehende Qualität.
Druckertreiber
Ein Softwarebestandteil des Betriebssystems,
welches einerseits die Kommunikation zwischen dem aktiven Programm
und der gewählten Schnittstelle herstellt. Andererseits obliegt
dem Druckertreiber die nicht zu unterschätzende Aufgabe
die Programmdaten in ein dem angesteuerten Drucker verständliches
Format zu übersetzen.
E
EBV
Elektronische Bildverarbeitung. Vorlagen werden
mit Scannern digitalisiert und als Datei auf einem Datenträger
abgelegt. Mit geeigneten Programmen (z.B. Adobe Photoshop) kann die
digitale Bildinformation verändert werden.
EPS
Abkürzung für Encapsulated PostScript,
was frei übersetzt soviel wie eingebettetes PostScript
bedeutet. Bei EPS-Dateien wird der PostScript-Datenbestand nach einem
festgelegten Schema durch eine übergreifende Datei-Information
am Dateianfang (Header) ergänzt. Man unterscheidet zwischen binär
codierten, also im binären Code gespeicherten EPS-Dateien und
den ASCII-Konventionen folgenden EPS-ASCII-Dateien. EPS-Daten sind
betriebssystemübergreifend einsetzbar, sofern sie den Document
Structuring Conventions (DSC) von Adobe entsprechen. Die DSC
legen eine geräte- und seitenunabhängige Struktur für
ein PostScript-Programm fest und schreiben dann DSC-Kommentare vor,
die anderen Applikationen die Handhabung erleichtern. EPS-Dateien
können eine Bildvorschau (Bitmap) enthalten, welche zur Darstellung
am Bildschirm oder die Ausgabe auf Druckern ohne PostScript-Interpreter
dient. Unter Windows ist diese Bitmap eine TIFF- oder Windows-Metafile
(WMF)-Datei, auf dem Macintosh kommt eine PICT-Datenstruktur zum Einsatz.
Dies führt gelegentlich beim plattformübergreifenden Austausch
von EPS-Daten zu Verwirrung, weil statt der Bildvorschau nur eine
graue Fläche dargestellt wird. Auf das Druckergebnis nimmt dies
jedoch keinen Einfluß solange über ein PostScript-fähiges
System gedruckt wird.
EtherNet
Die gebräuchlichste Verkabelungsart zur
Verbindung mehrerer Computer und zur Erstellung eines Netzwerks. Die
meistverbreiteten Varianten sind RG58 und 10BaseT. Ein RG58-Kabel
(Thinnet, bzw. Koax-Kabel) ähnelt einem
Kabel für Kabelfernsehen mit BNC-Steckern. Der Netzwerkstrang
muß mit Abschlußwiderständen an Anfang und Ende versehen
sein. 10Base2-Netzwerke sind zwar preisgünstig, haben aber den
Nachteil, daß eine Unterbrechung der Netzwerkverkabelung das
ganze Netzwerk betriebsunfähig macht. Bei einem 10BaseT-Ethernet-Netzwerk
mit Sternverkabelung ist das nicht der Fall. 10 BaseT wird auch als
Twisted Pair-Verkabelung bezeichnet.
Euroskala
In
Europa gültiges Prozessfarbensystem. In den USA kommen
Prozessfarben
aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard
gedruckt. In allen Fällen erfolgt die Farbbildung durch das aufeinanderfolgende
Drucken der Farben Cyan (Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb) und
Schwarz.
F
Farbkeil / Meßstreifen
Ein Farbkeil beinhaltet Meßfelder mit
Dichtewerten zwischen 0% bis 100% Deckung für jede Druckfarbe.
Die Farbwerte definieren die Menge der jeweils vom Druckwerk aufgetragenen
Farbe und werden zur Kontrolle mit einem Densitometer
gemessen. Abweichungen in der Stärke des Farbauftrages entscheiden
darüber, ob eine Kalibrierung
des Druckwerkes, bzw. der Farbsteuerung notwendig ist.
Farbmanagement
Allgemeine Bezeichnung für Systeme diverser
Hersteller zur Kalibrierung von allen an der Farbbildverarbeitung
beteiligten Komponenten wie Scannern, Monitoren und Farbdruckern.
Das Farbmanagement-System übersetzt die Daten eines Scanners
in einen Standardfarbraum. Für die Ausgabe auf einem Drucker
wird das Bild wieder für das jeweilige Gerät umgerechnet.
Farbmodelle
Dienen zur Ordnung von Farben. Die gängigsten
sind RGB (Rot-Grün-Blau), CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz)
und HLS (Hue-Luminance-Saturation).
Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen
diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Bildschirm oder Drucker
hat seine eigene Farbcharakteristik. Es kommen individuelle Abweichungen
von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter
ändern. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines
Geräts zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller ein solches
Profil oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender
Software individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund
dieser Farbprofile kann das Farbmanagement-System
die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen.
Farbraum
Ein Modell zur Darstellung
von Farben durch meßbare Werte, etwa den Anteil von Rot, Grün
und Blau in einem Bild. Der RGB- und der CMYK-Farbraum sind von den
Farbgeräten (z.B. Monitor und Drucker) abhängig. Andere
Farbräume, etwa der CIELAB-Farbraum,
basieren auf mathematischen Modellen und sind geräteunabhängig.
Farbtemperatur
Verschiedene Lichtquellen besitzen unterschiedliche
Farbtemperaturen, d.h. das Licht besteht aus Bereichen
unterschiedlicher Spektralanteile. Eine Glühlampe liefert einen
starken Rot-Anteil und nur einen geringen Blau-Anteil. Umgekehrt verhält
es sich bei Tageslicht mit bedecktem Himmel. Beispiele für verschiedene
Farbtemperaturen, die in K (Kelvin) gemessen werden: Kerze: 1.900
K Glühlampe: 2.500 K Halogenlampe: 3.200 K Elektronenblitz:
5.500 K Sonnenlicht: 5.500 K Bedeckter Himmel: 6.000 -12.000 K
Fast Ethernet (100Base-T)
Fast Ethernet ist eine andere Bezeichnung für
100 Mbps Ethernet. Theoretisch könnte 100Base-T gegenüber
10Base-T die 10fache Datenmenge transportieren was in der Praxis
häufig die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Hard- und
Software übersteigt.
FDDI
Fibre Distributed Data Interface.
Eine auf Glasfasersystemen basierende Token Ring LAN-Technologie.
Die dualen Ringe transportieren Daten mit 100 MBit/s und einer Übertragungsfrequenz
von 125 MHz. FDDI wird häufig im Bereich von Hochgeschwindigkeits-LAN-Backbones
eingesetzt.
Feindaten / Lithodaten
Daten von professionellen Scannern mit einer
Auflösung von 300 dpi und mehr. Ein Bild im Format A4 be- nötigt
ca. 30 MB Speicherplatz.
Fiery XJ Downloader
Ein Dienstprogramm zum Laden von Zeichensätzen
und PostScript-Dateien von Macintosh und Windows Computern.
Fiery XJ Export-Zusatzmodul
Exportiert Daten aus Photoshop ohne Verwendung
des PostScript-Interpreters oder eines Druckertreibers, wodurch die
Verarbeitungsdauer verkürzt wird. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit
kann damit um das Dreifache erhöht werden.
Fiery XJ Scan
Ein Dienstprogramm, mit dem Bilder mit dem
Kopierer eingescannt und direkt an Macintosh oder Windows PCs mit
Adobe Photoshop gesendet werden können.
Fiery XJ Spooler
Ein Dienstprogramm zur Steuerung des
Spool-Betriebs und der Warteschlangen sowie zur Produktionsüberwachung
und zur Fakturierung der Aufträge. Die neuen Funktionen dieses
Dienstprogramms erlauben die Veränderung und das wiederholte
Drucken bereits verarbeiteter Druckaufträge, das Ändern
der Einstellungen für Druckaufträge in der Warteschlange,
die Ausgabe eines detaillierten Druckprotokolls sowie die Anzeige
des Druckerstatus und der Informationen für die Druckkostenfakturierung.
Fixierung / Fixiereinheit
Begriff aus der CLC-Technik. Steht am Ende
der am mechanischen Druckprozess beteiligten Komponenten beim digitalen
Druck. Die Fixiereinheit verbindet das auf dem Papier befindliche
Farbtonerpaket untrennbar mit dem Trägermaterial. Druck und Temperatur
der Fixiereinheit stehen in Abhängigkeit vom gewählten Material,
bzw. gewünschten Effekt. CLC-Systeme der neuen Generation können
deshalb z.B. Kopien mit Glanzeffekt erzeugen, die einem Hochglanzfoto
ähneln.
Font
Kompletter Zeichensatz eines Schrifttyps.
Bitmap- Fonts /
Bildschirmschriften.
G
Gamut
Farbpalette. Ein Geräte-Gamut definiert
die Farben, die ein Gerät (z.B. Drucker) produzieren kann. Ein
Bild-Gamut definiert das Farbspektrum im betreffenden Bild.
GCR / UCR
UCR.
Grey Component Replacement, Unbuntaufbau, Grauwertreduktion. Eine
Technik, mit der der Dunkelanteil der Farbtöne eines
Bilds errechnet und durch Zugabe eines entsprechenden Schwarzanteils
erreicht wird. Hierdurch erspart man sich die sonst verwendete anteilige
Zugabe von Cyan, Magenta und Gelb.
Gradation
Die Umsetzung von Licht (Intensität
mal Zeit) in Schwärzungen bei der Belichtung von Fotomaterialien.
Das Verhältnis zwischen dem einwirkenden Licht und der damit
erzielten Schwärzung wird in einer Gradations- oder Schwärzungskurve
dargestellt. Jedes Fotomaterial generiert auf Basis seiner spezifischen
Eigenschaften eine bestimmte Kurve. Je steiler diese ausfällt,
desto kontrastreicher ist das Material.
Graustufen
Verschiedene Grauschattierungen in Abstufungen
von Schwarz bis Weiß.
Grobdaten / Layoutdaten
Daten für die Layoutarbeit mit einer Auflösung
zwischen 70 und 150 dpi. Bei dieser Auflösung ist der Speicherplatzbedarf
nicht so hoch.
H
Halbton / Fotoqualität
Alle Töne jeder Farbe, die zwischen
Vollton und Weiß liegen. Auf dem Foto und beim CLC-Digitaldruck
real dargestellt, im Offsetdruck durch Raster erzeugt. Die Halbtondarstellung
von Systemen ist unterschiedlich, je nachdem, mit welcher Auflösung
sie arbeiten, d.h. welche Halbtonfähigkeit sie haben.
HKS / HKS-Fächer
Ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen und
sicheren Bestimmung von Farben. Schon in der Entwurfsphase kann das
Druckergebnis beurteilt werden. HKS-Fächer gibt es als HKS-N
für den Druck auf Naturpapier und als HKS-K für den Druck
auf Kunstdruckpapier.
Host
Größere Datenverarbeitungsanlage
in einem Verbund mit mehreren EDV-Anlagen. Über den Host können
alle angeschlossenen Systeme Daten austauschen. Im allgemeinen wird
ein Host für den Zugriff auf Datenbanken eingesetzt.
I
ICC / ICC-Profil
Abkürzung für International
Color Committee. Wichtige Hersteller von PrePress-Produkten
arbeiten in diesem Komitee unter der Federführung der Fogra (Forschungsgemeinschaft
für grafische Technik) zusammen, um die Handhabung von Farbbildern
und Farbprofilen so zu standardisieren, daß sich
Farbmanagement
in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen realisieren
läßt.
IPX
Ein Netzwerkprotokoll von Novell Inc. Dieses
Protokoll wird für Novell NetWare-Server verwendet.
ISDN
Integrated Services Digital Network. Digitalisierung
der bisher analogen Übertragung im vorhandenen Fernsprechnetz.
Dadurch wird möglich, verschiedene Dienste mit einer Geschwindigkeit
von 64 KB/Sek. zu übertragen. Sowohl Kapazität als auch
Geschwindigkeit vervielfachen sich. An den Universalanschluß
können folgende Geräte angebunden werden: Komfortfernsprecher,
Bildtelefon Telefax, Bildschirmtext Datenübertragung. Einige
Dienste können zeitgleich betrieben werden z.B. ein Telefonat
und der Versand eines Telefax.
J
JPEG
Abkürzung für Joint Pictures
Expert Group. Zusammenschluß von Ingenieuren, Programmierern
und Branchenvertretern, der einen Standard für die Komprimierung
von digitalen Bilddaten entwickelte. Der JPEG-Standard ist mittlerweile
über alle Rechnerplattformen und Systemwelten verbreitet. JPEG-komprimierte
Bilddaten belegen nur einen Bruchteil des sonst üblichen Speicherplatzes
auf dem Datenträger. Ausgabesysteme mit PostScript Level 2 sind
in der Lage, die komprimierten Bilddaten zu decodieren. Der Transport
komprimierter Bilddaten entlastet das Netzwerk und führt zu schnelleren
Druckzeiten. Canon ColorPASS-Controller unterstützen das JPEG-Format.
K
Kalibrierung
Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck
sollten alle verwendeten Geräte wie Farbbildschirm und Grafikkarte,
Farbdrucker und Belichter aufeinander abgestimmt sein, so daß
die numerisch festgelegten Werte für Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarzanteil übereinstimmend dargestellt werden. Die Kalibrierung
eines Canon-Farbkopiersystems erfolgt automatisch, bzw. nach Wunsch
des Anwenders.
L
LAN
Local Area Network. Ein Kommunikationssystem,
das Computer über ein Kabelsystem zu einem Netzwerk verbindet.
LAN-Netzwerke sind häufig Ethernet-Netzwerke und verbinden Geräte,
die nicht weit voneinander entfernt stehen, z.B. in einem Gebäude.
Laser
Abkürzung für: Light Amplification
by Stimulated Emission of Radiation. Mit dem Laser ist es erstmals
gelungen, sehr intensives, stark gebündeltes, Licht zu erzeugen,
das heißt: Strahlen, die in Wellenlänge, Schwingungsphase
und Schwingungsebene identisch sind. Im Gegensatz zum normalen Licht
verbreitet sich das Laserlicht nicht nach allen Seiten, sondern pflanzt
sich geradlinig fort. Der Durchmesser einer Stecknadel ist etwa zwei
Millionen mal größer als ein Laserstrahl. Im Bereich der
Computerperipherie wird der Laser für Drucker und zur Datenspeicherung
eingesetzt. Der Laserdrucker ist der schnellste und exakteste Drucker.
Die zu druckende Seite wird zunächst vom Laserstrahl elektrostatisch
auf eine Walze und anschließend auf das Papier übertragen.
Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Millionen Zeichen in der
Stunde.
Lichter
Die hellen Bildanteile eines Motives, bzw.
Tonwerte zwischen 0% und 20%. Idealerweise sollte beim Druck von Bildern
eine Mindestdeckung von 5% in den Bildlichtern erhalten bleiben. Canon
CLC-Systeme können bei Ansteuerung mit Canon ColorPASS-Controllern
eine Mindestdeckung von 3% erzeugen. Im Offsetdruck gilt dieser Wert
bereits als problematisch. Dort gilt (bei hochwertigen Druckprojekten)
die Mindestdeckung von 5%.
Local Area Network
Abkürzung: LAN. Neben den öffentlichen
Übertragungsnetzen gibt es mittlerweile eine Vielzahl privater
Netze. Ein LAN ist meist auf ein Gebäude bzw. einen Gebäudekomplex
begrenzt.
LZW
Abkürzung für Lempel Ziv Welch. 1977
von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch erstmals verfügbar
gemachter Kompressionsalgorithmus. LZW nutzt die Tatsache, daß
sich Redundanzen überwiegend durch sich wiederholende Zeichenketten
ergeben. Es eignet sich besonders gut für die Kompression von
Bilddaten mit großen, einfarbigen Flächen (z.B. Bildschirmfotos)
oder einfache Grafiken. LZW eignet sich weniger gut für Bilder
mit fotografischen Halbtönen.
M
Memory Multiplier
Eine innovative Technologie, mit der der ColorPASS
Bilder mit nur der Hälfte des Speichers drucken kann, die bislang
dafür erforderlich war.
Mikroprozessor
1970 wurde der erste Mikroprozessor in der
Praxis eingesetzt. Ein kaum ein Quadratzentimeter großer Chip,
der alle Komponenten einer Zentral- einheit enthält. In Verbindung
mit Speichern sowie Aus- und Eingabeeinheiten bildet er das Zentrum
eines Mikrocomputers, der auf einer kleinen Leiterplatte untergebracht
ist und die gleiche Leistungsfähigkeit wie die Großanlagen
der ersten Generation hat. Der Mikroprozessor ist keine neue technische
Entwicklung, sondern die Integration der verschiedenen Komponenten
in geringer Größe (Miniaturisierung). Dadurch ist es möglich,
den Mikroprozessor zum Steuern und Regeln in den unterschiedlichsten
Geräten einzusetzen.
MIPS
Million Instructions Per Second:
Maßeinheit für die Arbeitsgeschwindigkeit der Computer.
Modem
Abkürzung für: Modulator Demodulator.
Einrichtung zur Umsetzung analoger Signale in digitale und umgekehrt
zur Übertragung digitaler Daten über das Fernsprechnetz.
Moiré-Effekt
Fehler bei der Rasterung von Bildvorlagen
bei der Vierfarbseparation, bzw. bei der Bogenmontage.
Durch ungünstige Rasterwinkelung sind die Punkte der einzelnen
Farbauszüge so zueinander angeordnet, daß bei deren Übereinanderdruck
eine durch Interferenzbildung erzeugte Störung im Bild entsteht.
Montieren
Siehe Bogenmontage.
Multiblattvergrößerung
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Größere
Formate als DIN A3 werden von den CLC-Systemen in Bereiche aufgeteilt,
die dann auf je ein Blatt vergrößert werden die
Blattanzahl wird automatisch berechnet, wobei der Kleberand berücksichtigt
wird.
N
Netzwerk
System verbundener Computer, die miteinander
über Netzstrukturen wie Ringe, Sterne (von/an
Hostrechner) oder
Ketten kommunizieren.
Netzwerkprotokoll
Eine Reihe von Normen, die für die Kommunikation
in einem Netzwerk verwendet werden. So wie es auch verschiedene Sprachen
gibt, gibt es in der Computerwelt auch verschiedene Protokolle. Verschiedene
Übersetzer können benutzt werden, um den Informationsfluß
zwischen den verschiedenen Protokollen (Sprachen) zu ermöglichen.
Beispiele sind Apple-Talk, IPX/SPX und TCP/IP.
Novell NetWare
Eine verbreitete Netzwerkserversoftware, mit
der Rechner unterschiedlicher Betriebssysteme (Windows, Macintosh,
UNIX etc.) Dateien austauschen können und auf einen Drucker in
einem Local Area Netzwerk (LAN) oder einem Wide Area Netzwerk (WAN)
zugreifen können.
O
OPI
Open Prepress Interface. Ein innovativer Dienst
für DTP-Netzwerke. Hiermit werden die hochaufgelösten Bilder
auf einem schnellen Dateiserver gespeichert und niedrig aufgelöste
Versionen im Seitenlayout-Programm auf der Workstation des Anwenders
eingesetzt. Vor der Druckausgabe tauscht der Dateiserver das niedrig
aufgelöste Bild, das von der Workstation gesendet wurde, durch
das gespeicherte hochaufgelöste Bild aus.
P
PANTONE
Ein Farbsystem, welches Farbmuster für
Designer und entsprechende Druckfarben für den Druck zur Verfügung
stellt, die für die Definition und die Ausgabe bestimmter Farben
verwendet werden. Wird überwiegende im englischsprachigen Raum
eingesetzt. In Deutschland hat sich das HKS-System
etabliert.
Passer / Passmarken
Passer: Im Mehrfarbendruck die Markierungen
(meist in Form eines Kreuzes mit einem Kreis) auf Filmen, die es ermöglichen,
die einzelnen Filme mit großer Genauigkeit auf Druckplatten
zu montieren.
Die Passermarken müssen exakt übereinander liegen, da es
sonst zu Montagefehlern kommt, die sich in Form von Farbverschiebungen
(Blitzer) bemerkbar
machen.
PDF-Datei / PDF-Format
Abkürzung für Portable Document
Format. Acrobat- Dateiformat, das Adobe als Standard etablieren möchte.
Es dient dem plattform- und programmunabhängigen Datenaustausch
beliebiger Seiten. PDF stellt Text und Grafik unter Verwendung von
PostScript dar. Eine PDF-Datei kann jede im Dokument verwendete Schrift
enthalten. Durch Font-Substitution werden Dokumente nicht neu formatiert.
PDF ist auf Erweiterbarkeit ausgelegt, d.h. neue Funktionen können
mit der Plugin-Architektur (über Zusatzmodule) dem Dateiformat
auf einfache Weise hinzugefügt werden.
Pixel
Künstliche Wortschöpfung aus den
englischen Wörtern picture element, die jene kleinen
Bildpunkte bezeichnet, aus denen ein Bild sich auf einem Bildschirm
oder einer Druckausgabe zusammensetzt. Sämtliche digital dargestellten
Formen bestehen aus Pixeln. Es handelt sich um einen relativen Begriff,
da Pixel keine festgeschriebene Größe haben. So können
die gleichen Pixel auf dem Monitor größer sein als auf
dem Druck. Ein Standard in Bezug auf Pixelgröße ist allerdings
z.B. die Bezeichnung 400 dpi (Dots = Pixel per Inch).
Plotter
Ausgabemedium zum Zeichnen von Grafiken und
Plänen im Großformat (DIN A0 oder größer). Ursprünglich
wurde die Bildinformation durch eine mechanisch präzise Führung
von farbigen Stiften erzeugt. Halbtöne waren nur bedingt darstellbar.
Mittlerweile hat sich die InkJet-Technologie im Plotterbereich durchgesetzt.
Die Mechanik ist wartungsarm und die Wiedergabe von Halbtönen
erreicht annähernd Fotoqualität.
PostScript
Eine Seitenbeschreibungssprache von Adobe Systems,
die das Aussehen von Seiten mit Text und Grafiken in mathematischer
Form beschreibt. PostScript ist eine an die englische Sprache angelehnte
Programmiersprache, die in der Grafikindustrie zum Standard für
die Reproduktion von Text und Bildern auf Papier und Film geworden
ist. PostScript-Dateien müssen in die druckereigene
Sprache umgesetzt werden, damit sie gedruckt werden können. Diese
Funktion übernimmt der sog. Raster Image Prozessor,
das RIP.
PostScript-Schriften / Outlineschriften
Mathematische
Darstellung einer Schrift. PostScript-Zeichensätze können
mit beliebiger Größe (Vergrößerung) und Auflösung
(wie z.B. auf dem Bildschirm, Drucker oder Belichter) angezeigt und
gedruckt werden.
PPD
PostScript-Printer-Description-Datei. Dient
zur Ansteuerung des Drucker-Hardware. Dazu gehört z.B., ob ein
Drucker in Farbe oder Schwarzweiß drucken kann, welche Papierformate
und Einschubfächer verfügbar sind und welche anderen speziellen
Funktionen angesteuert werden können (z.B. Sorter oder Hefter).
Profil
Dateien, die von verschiedenen
Farbmanagement-
Systemen verwendet werden, um zu beschreiben, wie Farben auf einem
bestimmten Gerät gedruckt, gescannt oder in der Anzeige dargestellt
werden. ICC-
Profil.
Prozessfarben
In Europa gelten die Prozessfarben nach der
Euroskala, in
den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in
Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt. In allen Fällen erfolgt
die Farbbildung durch das aufeinanderfolgende Drucken der Farben Cyan
(Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb) und Schwarz.
PS-Dateien / Druckdateien
PS-Printfiles
sind Dateien, die Seitenbeschreibungen in Form eines PostScript-Programms
enthalten; der Anwender generiert sie, indem er die Ausgabe statt
auf den Drucker in eine Datei umleitet. Unter Windows übernimmt
der Anschluß FILE diese Aufgabe, sofern nicht die
Anwendung selbst diese Möglichkeit bietet. Druckdateien lassen
sich anschließend auf beliebigen PostScript-Druckern oder -Belichtern
ausgeben, wenn sie keine allzu gerätespezifischen Funktionen
ansprechen (beispielsweise spezielle Papierschächte oder -formate).
Hinsichtlich der erlaubten Operatoren unterliegen sie keinen Einschränkungen
und können auch mehrere Seiten enthalten.
Punktzuwachs
Eine Änderung der Größe
der Rasterpunkte, die beim Erstellen der Druckplatten und während
des Druckvorgangs entstehen kann. Hierdurch kommt es in den mittleren
Tonwerten zu unerwünschten Farbverschiebungen. Canon ColorPASS-Controller
gleichen diese Farbfehler dank AutoCal-Funktion
aus.
Q
Queue / Queueing
Druckerwarteschlange. Wenn
mehrere Anwender im Netzwerk zum selben Zeitpunkt auf ein Ausgabesystem
zugreifen möchten, wird ein Drucksystem OHNE Queuing nur einen
Nutzerkontakt aufbauen können. Die anderen Anwender werden so
lange abgewiesen, bis das System den Druckauftrag abgearbeitet hat.
Drucksysteme mit Warteschlangenverwaltung Standard bei allen
Canon ColorPASS stehen mehreren Anwendern zur selben Zeit zur
Verfügung. Warteschlangen können mit Prioriäten versehen
werden. Bei den Canon ColorPASS Controllern stehen drei Warteschlangen
zur Verfügung.
R
Raster Image Prozessor
(RIP)
Spezielle Hard- oder Software bzw. Kombination
aus diesen Teilen zur Umwandlung von digitalen Daten (in der Regel
PostScript) in ein Format, welches hinsichtlich Auflösung und
Farbgebung für das angeschlossene Ausgabesystem optimiert ist.
Für Canon CLC-Systeme wird diese Aufgabe von Canon ColorPASS-Controllern
übernommen.
Raster / Rasterpunkt / Rasterung
Der Druck einer Halbtonvorlage erfordert die
Zerlegung der Tonwerte in Rasterpunkte. Über die Halbtonvorlage
wird ein Rasterfenster mit Punkten oder Linien gesetzt. Durch dieses
Fenster wird Licht auf die Vorlage gelenkt (Rastern). Die Anzahl der
Punkte pro Inch/cm ergibt die Auflösung, die Größe
der Punkte bestimmt den Grauwert.
Rasterfrequenz oder Rasterweite
Feinheit eines Rasters als Maß für
den Druck auf unterschiedlichen Papieren. Feine Raster mit hohen Frequenzen
(zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro Zentimeter) verlangen für
den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In Deutschland erfolgt
die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in Amerika
in lines per inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien
pro Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3.600 Rasterzellen pro
Quadratzentimeter.
Rasterwinkel
Die Winkel, die verwendet werden, um die verschiedenen
Filme bei der Separation von Prozeßfarben zu erzeugen. Die Verwendung
der korrekten Winkel ist wichtig, um Moiré-Erscheinungen
zu minimieren.
Rendering
Siehe Antialiasing.
RGB
Abkürzung für Rot, Grün, Blau.
Bezeichnet den aus den drei Grundfarben bestehenden Farbraum für
die additive Farbmischung.
RIP-While-Print
Druckvorbereitung parallel zum Ausdruck. Eine
Funktion, die es dem ColorPASS erlaubt, neue Druckseiten vorzubereiten,
während andere Seiten gedruckt werden. Hierdurch kann die Verarbeitung
von umfangreichen Dokumenten ganz erheblich beschleunigt werden. Während
einige Systeme mit der entsprechenden Speicherkonfiguration die Funktion
Zweiseiten-Pufferung unterstützen, kann ein ColorPASS
mehrere Seiten gleichzeitig zwischenspeichern.
S
Scanner
Gerät zum automatischen Lesen und Einspeichern
von Schriften, Bildern oder Zeichnungen. Die Detailtreue wird in dpi
(dpi = dots per inch) ausgedrückt. Zum
Vergleich: Telefax-Qualität liegt bei 200 dpi, Kunstdruckqualität
bei ca. 2.000 dpi. Die Farbtreue des Scanners hängt ab von der
Menge der voneinander unterscheidbaren Farben. Für die Erfassung
von Halbtonvorlagen (s/w) sind 256 Halbtonstufen (entsprechend 8 Bit
Farbtiefe) akzeptabel. Digitale Farbkopiersysteme erkennen 256 Halbtonstufen
pro Druckfarbe (CMYK). Am Markt haben sich verschiedene Scannertypen
etabliert: preisgünstige Flachbettscanner und Trommelscanner
für höchste professionelle Ansprüche.
Schatten
/ Tiefen
Die dunklen Bereiche eines Bildmotives, bzw.
Tonwerte zwischen 80% und 100%. Idealerweise sollte beim Druck von
Bildern eine Maximaldeckung von 95% in den Tiefen erhalten bleiben.
Schnittstelle
Interface, Port. An eine Schnittstelle können
Geräte zur Dateneingabe oder Datenausgabe angeschlossen werden.
Die Art der Schnittstelle seriell oder parallel bestimmt
die mögliche Eingabe- bzw. Ausgabegeschwindigkeit.
Schwarzaufbau
Der Schwarzaufbau gibt an, wie die Farbe Schwarz
innerhalb des Vierfarbsatzes eingesetzt wird. Der schwarze Farbauszug
hat verschiedene Aufgaben. Zum einen dient er dazu, den Kontrast und
die Detailzeichnung in dunklen Bereichen zu verbessern. Da hierfür
nur relativ wenig Schwarz erforderlich ist, spricht man von kurzem
Schwarz oder auch Skelettschwarz.
Zum anderen läßt sich Schwarz verwenden, um einen bestimmten
Teil der bunten Farben CMY zu ersetzen und so die Farbmenge im Druck
zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spricht man von einem langen
Schwarz.
SCSI / Fast SCSI / Wide SCSI
Standard für eine parallele Schnittstelle
(Small Computer System Interface). Eine der schnellsten
Schnittstellen innerhalb der Computertechnik.
Separation / Farbseparation
Die Aufschlüsselung eines Bildes in vier
separate Farben für den Offsetdruck. Jede Farbe wird auf einem
Film in einem bestimmten Punktraster ausgegeben, das in bestimmten
Winkeln angeordnet ist. Werden die Filme übereinander gelegt,
bilden die Punkte kleine Rosettenmuster, mit denen die eigentlichen
Bildfarben simuliert werden.
Separationen kombinieren
Eine Funktion der Canon ColorPASS-Controller,
die für den Einsatz im digitalen Dienstleistungsbereich wichtig
ist. Hier werden häufig Feindaten
eingesetzt, die nach den DCS-Konventionen abgespeichert
wurden. Die Separationsanteile werden im Controller zusammengesetzt
(kombiniert) und führen zu einem hochwertigen Druckergebnis.
Ohne diese Funktion würden nur die niedrig aufgelösten Grobdaten
gedruckt.
Server
Ein spezialisierter Computer mit großem
Speicherplatz und hoher Leistungsfähigkeit, der zentral für
das Speichern von Dateien und/oder die PostScript-Verarbeitung verwendet
wird. Server werden in Umgebungen eingesetzt, in denen ihre besonderen
Fähigkeiten oft im hohen Maße benötigt werden, um
die einzelnen Workstations zu entlasten.
Skelettschwarz
Ein schwarzer Farbauszug in einer Vierfarbseparation,
der nur Kontrast und Details in den dunkelsten Regionen der Abbildungen
hinzufügt und daher relativ wenig Schwarz enthält. Diesen
Schwarzaufbau bezeichnen
Drucker deshalb auch als kurzes Schwarz.
Speicher
Datenreservoir, das Daten aufbewahrt und aus
dem die Daten bei Bedarf abgerufen werden können. Es gibt verschiedene
Speicher: Arbeitsspeicher, Erweiterungs- und Expansionsspeicher, RAMs
(schreiben und lesen), ROMs (nur lesen). Diese Bezeichnungen beziehen
sich auf interne Speicher. Sie sind im Computer resident, enthalten
Daten und Programme. Die Speichergröße wird üblicherweise
in Megabyte angegeben.
Spoolen
Speichern eines zu druckenden Dokuments auf
der Festplatte im PostScript-Interpreter, bzw. dem Canon ColorPASS.
Wenn das Dokument gespoolt ist, überträgt die ColorPASS-Software
die Daten an den internen PostScript-Interpreter.
Der Arbeitsplatz ist für andere Aufgaben frei, sobald er die
Daten an den Spooler übergeben hat.
Starter
Begriff aus der CLC-Technik. Der Starter wird
dem Farbtoner beigemischt und magnetisiert ihn, so daß er auf
die Entwicklereinheit übertragen werden kann. Er reicht für
ca. 20.000 A4 Kopien.
Subtraktive Farben / Körperfarben
Die Farben Cyan, Magenta (Purpur) und Gelb
sind die sog. Komplementärfarben zu den additiven
Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Die Farbwirkung entsteht
durch Absorbtion der Lichtanteile. Ein mit Cyan bedrucktes Papier
absorbiert die roten Lichtanteile. Magenta die grünen und Gelb
die blauen Anteile des sichtbaren Lichts. Durch den Übereinanderdruck
der subtraktiven Farben lassen sich die Primärfarben darstellen:
Gelb und Magenta bildet Rot Magenta und Cyan ergibt Blau Cyan
und Gelb bildet Grün.
SWOP
Specification for Web Offset Publications.
US-Standard für die Druckfarben. Er legt ähnlich der europäischen
Normung durch die Euroskala fest, welche Farbwerte die Prozeßfarben
Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz haben sollen.
T
TCP/I
P
Transmission Core Protocol/Internet Protocol.
Eine Reihe von Netzwerkprotokollen, die von einer Forschergruppe der
amerikanischen Regierung (ArpaNet) entworfen wurde. Das TCP/IP-Netzwerkprotokoll
wird standardmäßig in UNIX Umgebungen verwendet.
Thick Ethernet
(10Base5) Basiert auf einem Koaxial-Kabelsystem mit AUI-Anschlüssen.
Netzwerktopologie: Bus. Maximale Länge pro Segment: 500 m.
Thin Ethernet
(10Base2) Ethernet mit Koaxial-Kabelsystem
und BNC-Anschlüssen. Topologie: Bus. Einfache Installation für
kleine Netzwerke. Länge ist begrenzt auf etwa 185 m.
Tiefen
Die dunkelsten Bereiche eines Bildes. Häufig
als Helligkeitswerte von 75-100% oder 85-100% definiert.
TIFF
Tagged Image File Format. Ein Standardformat für
Grafikdateien, mit dem Graustufen- und Farbbilder sowie schwarzweiße
Strichzeichnungen dargestellt werden können. eine etwas größere
Fläche abdeckt. Zur Kontrolle des Zuwachses wird der
Farbkeil ausgemessen,
was eine präzise Steuerung der Farbführung ermöglicht.
Topologie
Der physische Aufbau des Netzwerks. Es gibt
Bus-Netzwerke (Backbone), in denen alle Computer nacheinander an einem
Netzwerkkabel angeschlossen sind, sternförmige Netzwerke, in
denen ein Computer, gewöhnlich ein Server, den Mittelpunkt bildet,
und Multi-Point-Netzwerke, in denen jeder Computer mit allen anderen
Computern verbunden ist.
Trommel
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Die CLC-Systeme
sind mit einer lichtempfindlichen Trommel (CLC 1000: vier Trommeln)
ausgestattet, auf der mittels Lasertechnik das latente Bild in Form
einer elektrostatischen Aufladung erzeugt wird. Die Ladung wird auf
das zu bedruckende Papier übertragen, je nach Ladungszustand
bleibt eine entsprechende Menge farbbildender Toner am Papier haften.
TIFF-Grafiken sind immer im Bitmap-Format. Sie können zwischen
verschiedenen Plattformen, einschließlich Macintosh, MS-DOS
und UNIX, ausgetauscht werden.
Toner
Begriff aus der CLC-Technik. Die CLC-Systeme
arbeiten wie der Offsetdruck: durch Übereinanderlegen der vier
Tonerfarben Gelb, Cyan, Magenta und Schwarz. Das System kann 256 Halbtonstufen
pro Farbe darstellen. Die Farben und Mischungen können der Euroskala
für den Druck angepasst werden.
Tonwertzuwachs
Zunahme eines definierten Grautons auf einen
höheren Wert. Bei der Kopie des Filmmaterials auf die Druckplatte
entsteht durch leichte Unschärfen ein größerer Punkt.
Den größten Zuwachs gibt es beim Druck, weil das Papier
Farbe aufsaugt und der Punkt aus diesem Grund das farbige Tonerpaket
wird in der Fixiereinheit unter Druck und hoher Temperatur mit dem
Papier untrennbar verbunden.
TrueType
Schriftenformat, das wie PostScript den Umriß
eines Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert. Apple
und Microsoft entwickelten dieses Format, um Schriften in ihre Betriebssysteme
Apple 7.0 und Windows 3.1 zu integrieren.
Twisted Pair Ethernet (10BaseT)
Ethernet mit Twisted Pair Kabelsystem und RJ45-
Anschlüssen. Topologie: Stern. Kostengünstige Verbindung
für große Netzwerke und für den Einsatz in Gebäuden,
die bereits verkabelt sind.
U
Überfüllen
/ Überdrucken
Dient zur Vermeidung von Blitzern.
Benachbarte Farbflächen werden dabei so verändert, daß
sie an den Rändern gegenseitig ein wenig überlappen. Canon
ColorPASS-Controller nehmen die erforderlichen Änderungen am
digitalen Datenbestand automatisch vor.
UCR / GCR
GCR. Abkürzung für
Under Cover Removal, bzw. Gray Component Replacement. Die Farbe Schwarz
entsteht im Druck durch das Übereinanderdrucken von Cyan, Magenta
und Gelb allerdings mit einem Stich ins Grünliche oder
Bräunliche. Daher druckt man Schwarz als zusätzliche Farbe
mit. UCR bezeichnet die Technik, bei der die drei Farbkomponenten
an den Stellen reduziert werden, wo tatsächlich nur Schwarz erscheinen
und mit dieser Technik unnützer Farbauftrag vermieden werden
soll.
V
Vektorgrafik
Grafik, bei der die darstellenden Elemente
nicht pixelweise, sondern mathematisch (anhand Vektoren) errechnet
werden. Dies führt zur Speicherplatzersparnis.
Volltonfarbe / Schmuckfarbe / Spotfarbe
Farbe, die mit einer spezifischen Druckfarbe,
nicht mit einer Prozeßfarbkombination gedruckt wird.
W
WAN
Wide Area Network. Physische Verbindung
von Computern, die weit voneinander entfernt stehen, z.B. in verschiedenen
Gebäuden, Städten oder sogar Ländern. Die Konfigurationen
für WAN-Netzwerke sind weitaus komplexer als die für LAN-Netzwerke,
und sie bestehen häufig aus einer Vielzahl von verschiedenen
Netzwerktypen und Protokollen.
Warteschlange / Queue / Queuing
Oder Druckerwarteschlange. Standard bei allen
Canon ColorPASS-Controllern. Warteschlangen können mit Prioriäten
versehen werden. Bei den Canon ColorPASS Controllern stehen drei Warteschlangen
zur Verfügung.
X
XJ-Chipset
Nur
die Canon ColorPASS-Controller verfügen über die optimierte
Hardware, welche in der Kommunikation mit dem angeschlossenen Kopiersystem
dafür sorgt, daß eine fehlerfreie Ansteuerung sichergestellt
ist. |
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