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Was bedeutet eigentlich...?

Hier finden Sie Erklärungen zu den gebräuchlichsten Begriffen rund um den Digitaldruck.


Das Digitaldruck-Lexikon

Fachbegriffe zu digitalen Kopier- und Druckverfahren

MIt freundlicher Genehmigung von
Canon Deutschland GmbH Europark Fichtenhain A10 D 47807 Krefeld
www.canon.de

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ein guter Grund, bildhaft zu kommunizieren; ein Grund mehr, das Medium „Farbe“ einzusetzen – am besten digital. Wer in die Materie „digitales Publizieren“ einsteigen möchte, hat es so leicht wie nie zuvor: Leistungsfähige Prozessoren zu günstigen Preisen, ausgereifte Software und Drucksysteme, deren Qualität noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien. Canon hat an dieser Entwicklung maßgeblichen Anteil. Seit über 10 Jahren markieren digitale Farblaser- Kopiersysteme den Weg in die digitale Zukunft und den digitalen Druck. Wer den digitalen Weg gehen möchte, benötigt nicht nur die erstklassigen Werkzeuge zur Umsetzung kreativer Ideen. Vielmehr bedarf es eines tragfähigen Fundaments: Grundlagenwissen und globales Verständnis der produktionsrelevanten Zusammenhänge. Mit diesem Lexikon möchte Ihnen Canon eine kleine Gedächtnisstütze an die Hand geben, wenn Sie im Rahmen Ihrer digitalen Produktion einmal „an die Grenzen“ stoßen. Canon wünscht Ihnen beim Studium viel Vergnügen und bei der digitalen Umsetzung Ihrer Ideen viel Erfolg.


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A

ACS (Automatische Farberkennung)
Werden farbige Bereiche auf dem Original erkannt, wird automatisch vollfarbig mit vier Farben kopiert. Erkennt das CLC-System ein schwarzweißes Original, wird nur mit schwarzem Toner kopiert. Die ACS-Funktion kann über die ACS-Taste ausgeschaltet werden.

Additive Farben
Oder Primär-, bzw. Lichtfarben. Die Farben Rot, Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher die Bezeichnung „additiv“) die Farbe Weiß. Alle anderen Farben lassen sich durch Mischung der drei Primärfarben erzeugen. Nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der Fernsehröhre, bzw. dem Computermonitor. Die Komplementärfarben (Gegenfarben) der additiven Farben sind die Subtraktiven Farben.

Andruck

Ein Probedruck im Offset-Verfahren, der unter Verwendung der tatsächlichen Druckfarben und des gewünschten Auflagenpapiers ausgeführt wird. Für den Andruck werden Druckfilme aus dem Belichter benötigt.

Antialiasing / Rendering

Rechnerisches Verfahren, um bei niedrig auflösenden Ausgabesystemen eine optisch ansprechende Wiedergabequalität zu erreichen. Bei der Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben werden unschöne, treppenartige Kanten „entschärft“. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen Objekt und Hintergrundfarbe. Bei Drucksystemen wird das Antialiasing ebenfalls eingesetzt. Es kommen spezielle Rasterverfahren zum Einsatz, die sehr rechenintensiv sind und daher die Druckzeit erheblich verlängern können.

AppleTalk
Ein Netzwerkprotokoll, das bereits 1984 von Apple Computer Inc. entwickelt wurde. AppleTalk ist auch bekannt unter den Namen EtherTalk (in einem Ethernet- Netzwerk), TokenTalk (in einem TokenRing-Netzwerk) oder als LocalTalk (über die serielle Schnittstelle). AppleTalk ist Bestandteil aller Apple-Computer und ist auch für andere Computersysteme (Windows, DOS, UNIX) verfügbar.

ASCII

(American Standard Code of Information Interchange). Amerikanischer Normcode in der Datenverarbeitung mit meist sieben, seltener acht Bits. Durch die große Verbreitung amerikanischer Geräte ist er auch in Europa, besonders bei Personal Computern, gebräuchlich. Dieser Code setzt die alphanumerischen und Sonderzeichen, die mit der Tastatur eingegeben werden, in binäre computerverständliche Zeichen um.

ATM / Adobe Type Manager

Software von Adobe Systems Inc. Dient zur optimierten Darstellung von PostScript-Zeichensätzen auf dem Monitor. Kann darüber hinaus die Druckqualität von zeilenorientierten Drucksystemen verbessern (Matrix, InkJet), die über keinen eingebauten PostScript-Interpreter (RIP) verfügen. Der ATM ist unverzichtbarer Systembestandteil beim digitalen Publizieren.

ATM / Asynchronous transfer mode

Ein Netzwerkprotokoll, welches eine fast unbegrenzte Zahl von Netzwerkteilnehmern unterstützt, wenn digitale Informationen über dasselbe breitbandige Kabel übertragen werden sollen. ATM verpackt die Informationen in kleine "Pakete" und versieht sie mit der Adresse des Zielteilnehmers. Derzeit beträgt die Paketgröße 53 Byte, wobei 5 Byte für Adresse und Steuerdaten reserviert bleiben.

Auflösung

Je höher die Auflösung, je mehr (digitale) Informationen stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich das Inch etabliert. Auflösungen werden deshalb überwiegend in "Punkten pro Inch" angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische Angabe zu erhalten, muß dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen. In vertikaler Richtung beträgt z.B. die Auflösung 200 dpi, gegenüber einer Auflösung von 400 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung.

AUI

Attachment Unit Interface, eine DB-15-Buchse, welche den Anschluß eines Gerätes an ein EtherNet-Netzwerk ermöglicht.

Ausschießen / Ausschieß-Software + Bogenmontage.

Verteilung von (kleinen) Einzelseiten auf dem Druckbogen. Dient einerseits zur ökonomischen Nutzung des bedruckbaren Papierformats, andererseits zur vereinfachten Nachbearbeitung hinsichtlich Falzung, Heftung und Beschnitt. Das Ausschießen der Druckbögen erfolgt mit sog. Ausschieß-Software. Auch beim Digitaldruck ist das Ausschießen sinnvoll - z.B. dann, wenn eine Broschüre im A5-Format auf A3- Papier produziert wird. Nach der Falzung stehen die Seiten in der richtigen Reihenfolge. Beschnitt und Heftung schließen die Produktion ab.

AutoCal™
Nur bei Canon ColorPASS-Controllern möglich. Der Anwender kann die Wiedergabequalität des Drucksystems "auf Knopfdruck" optimieren. Hierzu werden keine zusätzlichen Hilfsmittel benötigt. Die Kalibrierung erfolgt über das Vorlagenglas des Kopiersystems und ist eine Angelegenheit von wenigen Minuten.

Automatische Strich/Halbtonerkennung
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Original wird digital auf Strich und Halbtonanteile untersucht. Die Strichanteile (Schrift, Liniengrafik) werden während des Kopiervorgangs digital aufbereitet und auf der Kopie besonders scharf wiedergegeben.
Grenzwert und Wirkungsgrad dieser Funktion können vom Anwender individuell geregelt werden.

B

Banding
Streifenbildung. Die sichtbaren stufenweisen Übergänge von Halbtönen in einem Farbverlauf. Bei rasterorientiertem Bildaufbau (z.B. Offsetdruck) wirkt das Banding besonders störend. Rasterlose Ausgabeverfahren (z.B. CLC-Druck) sind mit geeigneten Controllern (z.B. Canon ColorPASS) hingegen weniger störanfällig.

Banknoten-Erkennungs-System
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Banknoten- Erkennungssystem ist ein Sicherungssystem gegen mißbräuchliches Kopieren von Banknoten. Eine Logik „erkennt“ Geldscheine. Wird die Vorlage als Banknote idendifiziert, wird eine schwarze Kopie ausgegeben. Dieses System läßt sich auch nicht durch schräges oder erst späteres Auflegen der Geldscheine täuschen.

Belichter
Ermöglicht die hochauflösende Ausgabe digitaler Informationen auf Film oder Fotopapier (Bebilderung). Die Filme dienen überwiegend zur Produktion von Druckplatten für den Offsetdruck. Neben den klassischen Filmbelichtern sind auch Plattenbelichter verfügbar. Hierbei erfolgt die Bebilderung auf Druckplatten statt auf Film. Durch den Verzicht auf die Filme können kürzere Produktionszeiten im Offsetdruck realisiert werden.

Bit / Byte
Abkürzung für „Binary Digit“. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten kann. Computer verwenden ein Binärsystem, um Informationen zu kodieren und zu dekodieren: sie zählen nur mit den Ziffern 0 und 1 (0 bedeutet aus und 1 bedeutet an). Bits werden gewöhnlich in Achtergruppen gruppiert. Acht Bits sind ein Byte. Das Byte ist die Standardmaßeinheit in der EDV. Ein Kilobyte (1K) sind ungefähr 1.000 Byte. Ein Megabyte (MB) sind eine Million Byte und ein Gigabyte (GB) eine Milliarde Byte oder tausend Megabyte.

Bit-Tiefe / Farbtiefe

Begriff für die Farbigkeit eines digitalisierten Bildes. Ein Schwarzweißbild beinhaltet nur die Werte Schwarz und Weiß – kommt daher mit einer Informationsmenge von 1 Bit je dargestelltem Pixel aus:  weiß = 0  schwarz = 1 Zur Darstellung von Graustufen oder Farben sind pro Bildpixel mehrere Bit notwendig. Eine 8 Bit-Tiefe ermöglicht die Darstellung von 256 Graustufen oder Farben je Bildpixel. Werden den Farben Rot, Grün und Blau jeweils 8 Bit-Tiefe zugeordnet (in der Summe 24 Bit), können insgesamt über 16,7 Millionen Farben dargestellt werden.

Bitmap
Ein Muster, das in einem bestimmten Pixelraster dargestellt wird. Bitmap-Grafiken können Punkt für Punkt (oder Pixel für Pixel) bearbeitet werden.

Blitzer
Störungen beim Druck. Aneinandergrenzende Farbflächen lassen das Trägermaterial (in der Regel weißes Papier) „durchblitzen“. Eine Folge ungenauer Bogenmontage, bzw. ungenauer Papierführung im Druckwerk.

Bitmap-Fonts / Bildschirmschriften
Bitmap-Fonts bestehen aus Zeichen, die aus einem Punktraster aufgebaut sind. Im Unterschied zu Post- Script-Schriften liegen sie in einer festgelegten Auflösung vor und können nicht ohne Qualitätsverlust skaliert werden; sie erscheinen beim Vergrößern sehr grob. Abhilfe schafft der ATM, eine Software von Adobe.

Bogenmontage

Zusammenstellung der per Belichter erstellten Seitenfilme auf dem sog. Druckbogen zur ökonomischen Ausnutzung des Formates der jeweils eingesetzten Druckmaschine. Hierbei werden die dem Druck nachgeschalteten Verarbeitungswege (z.B. falzen, schneiden) berücksichtigt.

Bubble-Jet-Technik
Druckverfahren von Canon. Die Farbe wird mittels eines thermischen Verfahrens durch Düsen gepresst. An der Öffnung jeder Düse bildet sich bei jedem Wärmeimpuls eine winzige Blase, („Bubble“) welche beim Zerplatzen die Färbung des Bedruckstoffs (Papier, Karton, Textilien, Kunststoffe) verursacht. Die Bubble-Jet-Technik ist preisgünstig, wartungsarm und zeichnet sich durch exzellente Darstellungsqualität aus. Canon hat die Technologie derart verfeinert, daß ein Unterschied zur traditionellen „Fotoqualität“ praktisch nicht mehr festgestellt werden kann. Aufgrund des zeilenorientierten und somit relativ zeitintensiven Druckvorgangs, eignet sich diese Technik nur für die Produktion von Unikaten. Deshalb spielen Bubble-Jet-Drucker im Digitaldruckgeschehen derzeit eine untergeordnete Rolle.

C

Cache-Speicher
Schneller Zwischenspeicher eines Computers, Belichters oder Laserdruckers, in dem der Anwender häufig wiederkehrende Programmroutinen speichern kann, um nicht ständig auf die langsamere Festplatte zurückgreifen zu müssen. Bei Belichtern oder Laserdruckern können hier gerasterte Schriften gespeichert sein.

CD
Abkürzung für Charge Coupled Device, ladungsgekoppelter Speicher. Elektronischer Baustein, der bei Scannern und digitalen Kameras Verwendung findet. Eine schmale Zeile nebeneinander angeordneter optoelektronischer Sensoren tastet eine Vorlage Zeile für Zeile ab und zerlegt das Bild in winzige Bildpunkte (Pixel).

Centronics

Eine parallele Schnittstelle, die hauptsächlich für den Anschluß von Druckern an Computer eingesetzt wird. Die parallele Übertragung von Daten führt zu einem besseren Durchsatz und ist dadurch erheblich schneller als die serielle Übertragung.

CIE
„Commission Internationale de l'Eclairage“. Ein 1930 gegründetes internationales Gremium, das zahlreiche Farbstandards entwickelt hat. Einer dieser Farbstandards ist der CIELAB- Farbraum, in dem Farben mathematisch durch eine Helligkeitskoordinate (L*) und zwei Chrominanz-Koordinaten (a* für Grün-Rot und b* für Blau-Gelb) dargestellt wird. Dieses Farbmodell ist geräteunabhängig. Das bedeutet, daß jede Farbe durch Zahlen exakt dargestellt werden kann und nicht von den internen Parametern eines Druckers oder Monitors abhängig ist.

CMS / Color Management System

Software, die entweder auf Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, daß die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie dann in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Eingabe- und Ausgabeeinheiten.

CMYK
Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Die Bezeichnung K wird aus dem englischen Wort „Key“ abgeleitet. Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen innerhalb der Farben entsteht beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch braun- oder grünstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb mit der vierten Druckfarbe Schwarz zusätzlich bedruckt.

ColorPASS Dienstprogramme
Der ColorPASS kann umfassend von jedem Rechner im Netzwerk kontrolliert werden. Die Anwender können Druckaufträge in den Warteschlangen sowie die Druck- und Scaneinstellungen verändern. Möglich wird dies durch den Einsatz der Dienstprogramme Fiery XJ Spooler, Fiery XJ Scan und Fiery XJ Downloader und des Zusatzmoduls Fiery XJ Export.

ColorSync
Das Farbmanagement-System des Herstellers Apple gilt mittlerweile als Industriestandard. In Verbindung mit ICC-Profilen wird eine geräteübergreifende, weitgehend identische Farbdarstellung angestrebt.

Continuous Print
Eine Funktionalität des ColorPASS, die ermöglicht, daß ein CLC-System Einzelseiten ohne Pausen nacheinander druckt. Im Normalfall entstünde zwischen dem Drucken zweier Einzelseiten jeweils eine Pause, da die Druckeinheit des CLC-Systems für kurze Zeit heruntergefahren wird.

Controller Interface zwischen CLC-System und PC-Netzwerk. Der Controller übernimmt die Aufgabe, Daten aus den Anwendungsprogrammen der vernetzten PCs anzunehmen, zu berechnen und an das CLC-System weiterzuleiten (Digitaldruck-Funktion). Controller werden über PostScript-Druckertreiber angesteuert und können neben der Ausgabe von Daten auch deren Speicherung, bzw. deren Koordination in Warteschlangen übernehmen (Queuing). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über das angesteuerte Farbkopiersystem Daten zu erfassen (Scanner-Funktion). Controller verdreifachen somit den Nutzen des Kopiersystems.

CRD / Color-Rendering-Dictionary
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript Level 2- RIPs, welche die Farbdaten für Ausgabegeräte in Abhängigkeit eines gewählten Eingangs-Farbprofils farbmetrisch korrigieren.

Cromalin
Ein analoges Proofverfahren, mit dem sich das Produktionsergebnis eines Offsetdrucks relativ kostengünstig prüfen läßt. Basis für das Cromalin sind Offsetfilme aus dem Belichter. Mit einem Laminatverfahren werden auf eine spezielle Trägersubstanz die Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) nacheinander aufgebracht. Im Gegensatz zum Andruck besteht beim Cromalinverfahren keine freie Wahl des Trägermaterials. Vorteilhaft gegenüber dem Andruck ist jedoch, daß der Platzbedarf des Cromalinverfahrens relativ bescheiden ausfällt.

D

DCS-Format
Desktop Color Separation, auch Fünf-File-EPS genannt. Ein Format, in dem für jedes Farbbild fünf Post- Script-Dateien angelegt werden. Vier Dateien beinhalten die Information für je einen Farbkanal (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz). Die fünfte Datei dient zur Plazierung im digitalen Layout. Sie beinhaltet alle Farbanteile – jedoch in niedriger Auflösung, sowie weitere Informationen, z.B. Freistellerpfade oder Rasterwerte. Das DCS-Format gehört zum Dateityp EPS, welches als das Standardformat im professionellen Umfeld gilt. Es ermöglicht eine schnelle Arbeitsweise, bzw. Druckausgabe. Für den Digitaldruck eignet sich dieses Format nur dann, wenn der Controller der Digitaldruckmaschine die Option „Separationen kombinieren“ bietet. Hierbei werden die vier Farbkanäle innerhalb des Controllers wieder zusammengesetzt. Dies ist bei Canon ColorPASS-Controllern der Fall.

Densitometer
Ein Gerät, das die Lichtmenge mißt, die von Papier oder Film durchgelassen oder reflektiert wird. Ein vom ANSI (American National Standards Institute) eingeführter Standard („Status T“) wird vielfach in der Grafikindustrie verwendet. Ein Densitometer wird für die Kalibrierung von Ausgabegeräten mit maximaler Farbgenauigkeit benötigt.

Desktop Publishing DTP
Mit DTP-Programmen können auf normalen Personal Computern aus selbstgestalteten Text- und Grafikunterlagen Druckvorlagen (Werbebroschüren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handzettel, Dokumentationen sowie auch Zeitungen und Zeitschriften) erstellt werden. Die digitale Druckvorlage kann bei kleiner Auflage auf einem Laserdrucker oder Farbkopiersystem vervielfältigt werden.

Digitaldruck
Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren benötigt der Digital- druck keine zeitaufwendige (und kostenintensive) Einricht-, bzw. Vorlaufzeit (Rüstzeit). Es kann ohne den Umweg über Film und Druckplatte gedruckt werden – digitale Daten vorausgesetzt. Die tonerbasierenden Digitaldruckverfahren haben sich mittlerweile durchgesetzt. Digitaldruckmaschinen für Auflagenhöhen bis 1.000 Stück verarbeiten Blattware (in der Regel bis DIN A3), für höhere Auflagen werden Maschinen eingesetzt, die auf Rollenware drucken (derzeit bis ca. 40 cm Bahnbreite). Digitaler Bogendruck ist jedoch kostengünstiger und erfordert kein geschultes Fachpersonal. Canon bietet seit Einführung der CLC-Systeme im Jahr 1987 den Digitaldruck bis zum Format A3 an.

Digitaler Farbproof
Ein Farbproof, der direkt aus dem digitalen Datenbestand und ohne die Produktion von Druckfilmen erzeugt wird. Hierbei kann die Farbgebung des späteren Druckerzeugnisses vorab kontrolliert werden. Aufgrund fortschreitender Qualität können auch Canon CLC-Systeme unter bestimmten Voraussetzungen als kostengünstige Digitalproofsysteme eingesetzt werden.

Display PostScript
Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache PostScript, um die Darstellung von Grafiken und Schrift am Computermonitor zu verbessern und mit dem späteren Druckbild in Übereinstimmung zu bringen.

DMax
Der maximale Dichtewerte im Sinne eines Höchstwerts oder ein Standard für die Menge an Druckfarbe, die eine Druckpresse, bzw. ein Belichter erzeugen kann, bzw. für das Maß, in dem Pixel, Film oder Toner geschwärzt werden. Sollte beim Offsetdruck 95% (bei Bildern) nicht überschreiten.

DMin
Der minimale Dichtewert, bzw. für das Maß, in dem Pixel, Film oder Toner geschwärzt werden. Sollte für den Offsetdruck 5% (bei Bildern) nicht unterschreiten.

dpi
„Dots per Inch“. Anzahl der auf einem Inch unterscheidbaren digitalen Informationen. Je höher dieser Wert, je besser ist die in Abhängigkeit von der Auflösung stehende Qualität.

Druckertreiber
Ein Softwarebestandteil des Betriebssystems, welches einerseits die Kommunikation zwischen dem aktiven Programm und der gewählten Schnittstelle herstellt. Andererseits obliegt dem Druckertreiber die – nicht zu unterschätzende Aufgabe – die Programmdaten in ein dem angesteuerten Drucker verständliches Format zu übersetzen.

E

EBV
Elektronische Bildverarbeitung. Vorlagen werden mit Scannern digitalisiert und als Datei auf einem Datenträger abgelegt. Mit geeigneten Programmen (z.B. Adobe Photoshop) kann die digitale Bildinformation verändert werden.

EPS
Abkürzung für Encapsulated PostScript, was frei übersetzt soviel wie „eingebettetes PostScript“ bedeutet. Bei EPS-Dateien wird der PostScript-Datenbestand nach einem festgelegten Schema durch eine übergreifende Datei-Information am Dateianfang (Header) ergänzt. Man unterscheidet zwischen binär codierten, also im binären Code gespeicherten EPS-Dateien und den ASCII-Konventionen folgenden EPS-ASCII-Dateien. EPS-Daten sind betriebssystemübergreifend einsetzbar, sofern sie den „Document Structuring Conventions“ (DSC) von Adobe entsprechen. Die DSC legen eine geräte- und seitenunabhängige Struktur für ein PostScript-Programm fest und schreiben dann DSC-Kommentare vor, die anderen Applikationen die Handhabung erleichtern. EPS-Dateien können eine Bildvorschau (Bitmap) enthalten, welche zur Darstellung am Bildschirm oder die Ausgabe auf Druckern ohne PostScript-Interpreter dient. Unter Windows ist diese Bitmap eine TIFF- oder Windows-Metafile (WMF)-Datei, auf dem Macintosh kommt eine PICT-Datenstruktur zum Einsatz. Dies führt gelegentlich beim plattformübergreifenden Austausch von EPS-Daten zu Verwirrung, weil statt der Bildvorschau nur eine graue Fläche dargestellt wird. Auf das Druckergebnis nimmt dies jedoch keinen Einfluß – solange über ein PostScript-fähiges System gedruckt wird.

EtherNet
Die gebräuchlichste Verkabelungsart zur Verbindung mehrerer Computer und zur Erstellung eines Netzwerks. Die meistverbreiteten Varianten sind RG58 und 10BaseT. Ein RG58-Kabel („Thinnet“, bzw. „Koax-Kabel“) ähnelt einem Kabel für Kabelfernsehen mit BNC-Steckern. Der Netzwerkstrang muß mit Abschlußwiderständen an Anfang und Ende versehen sein. 10Base2-Netzwerke sind zwar preisgünstig, haben aber den Nachteil, daß eine Unterbrechung der Netzwerkverkabelung das ganze Netzwerk betriebsunfähig macht. Bei einem 10BaseT-Ethernet-Netzwerk mit Sternverkabelung ist das nicht der Fall. 10 BaseT wird auch als „Twisted Pair“-Verkabelung bezeichnet.

Euroskala
In Europa gültiges Prozessfarbensystem. In den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt. In allen Fällen erfolgt die Farbbildung durch das aufeinanderfolgende Drucken der Farben Cyan (Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb) und Schwarz.

F

Farbkeil / Meßstreifen
Ein Farbkeil beinhaltet Meßfelder mit Dichtewerten zwischen 0% bis 100% Deckung für jede Druckfarbe. Die Farbwerte definieren die Menge der jeweils vom Druckwerk aufgetragenen Farbe und werden zur Kontrolle mit einem Densitometer gemessen. Abweichungen in der Stärke des Farbauftrages entscheiden darüber, ob eine Kalibrierung des Druckwerkes, bzw. der Farbsteuerung notwendig ist.

Farbmanagement
Allgemeine Bezeichnung für Systeme diverser Hersteller zur Kalibrierung von allen an der Farbbildverarbeitung beteiligten Komponenten wie Scannern, Monitoren und Farbdruckern. Das Farbmanagement-System übersetzt die Daten eines Scanners in einen Standardfarbraum. Für die Ausgabe auf einem Drucker wird das Bild wieder für das jeweilige Gerät umgerechnet.

Farbmodelle
Dienen zur Ordnung von Farben. Die gängigsten sind RGB (Rot-Grün-Blau), CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) und HLS (Hue-Luminance-Saturation).

Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Bildschirm oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Es kommen individuelle Abweichungen von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter ändern. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben. Entweder liefert der Hersteller ein solches Profil – oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender Software individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund dieser Farbprofile kann das Farbmanagement-System die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen.

Farbraum
Ein Modell zur Darstellung von Farben durch meßbare Werte, etwa den Anteil von Rot, Grün und Blau in einem Bild. Der RGB- und der CMYK-Farbraum sind von den Farbgeräten (z.B. Monitor und Drucker) abhängig. Andere Farbräume, etwa der CIELAB-Farbraum, basieren auf mathematischen Modellen und sind geräteunabhängig.

Farbtemperatur
Verschiedene Lichtquellen besitzen unterschiedliche „Farbtemperaturen“, d.h. das Licht besteht aus Bereichen unterschiedlicher Spektralanteile. Eine Glühlampe liefert einen starken Rot-Anteil und nur einen geringen Blau-Anteil. Umgekehrt verhält es sich bei Tageslicht mit bedecktem Himmel. Beispiele für verschiedene Farbtemperaturen, die in K (Kelvin) gemessen werden:  Kerze: 1.900 K  Glühlampe: 2.500 K  Halogenlampe: 3.200 K  Elektronenblitz: 5.500 K  Sonnenlicht: 5.500 K  Bedeckter Himmel: 6.000 -12.000 K

Fast Ethernet (100Base-T)
Fast Ethernet ist eine andere Bezeichnung für 100 Mbps Ethernet. Theoretisch könnte 100Base-T gegenüber 10Base-T die 10fache Datenmenge transportieren – was in der Praxis häufig die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Hard- und Software übersteigt.

FDDI
„Fibre Distributed Data Interface“. Eine auf Glasfasersystemen basierende Token Ring LAN-Technologie. Die dualen Ringe transportieren Daten mit 100 MBit/s und einer Übertragungsfrequenz von 125 MHz. FDDI wird häufig im Bereich von Hochgeschwindigkeits-LAN-Backbones eingesetzt.

Feindaten / Lithodaten
Daten von professionellen Scannern mit einer Auflösung von 300 dpi und mehr. Ein Bild im Format A4 be- nötigt ca. 30 MB Speicherplatz.

Fiery XJ Downloader
Ein Dienstprogramm zum Laden von Zeichensätzen und PostScript-Dateien von Macintosh und Windows Computern.

Fiery XJ Export-Zusatzmodul
Exportiert Daten aus Photoshop ohne Verwendung des PostScript-Interpreters oder eines Druckertreibers, wodurch die Verarbeitungsdauer verkürzt wird. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit kann damit um das Dreifache erhöht werden.

Fiery XJ Scan
Ein Dienstprogramm, mit dem Bilder mit dem Kopierer eingescannt und direkt an Macintosh oder Windows PCs mit Adobe Photoshop gesendet werden können.

Fiery XJ Spooler
Ein Dienstprogramm zur Steuerung des Spool-Betriebs und der Warteschlangen sowie zur Produktionsüberwachung und zur Fakturierung der Aufträge. Die neuen Funktionen dieses Dienstprogramms erlauben die Veränderung und das wiederholte Drucken bereits verarbeiteter Druckaufträge, das Ändern der Einstellungen für Druckaufträge in der Warteschlange, die Ausgabe eines detaillierten Druckprotokolls sowie die Anzeige des Druckerstatus und der Informationen für die Druckkostenfakturierung.

Fixierung / Fixiereinheit
Begriff aus der CLC-Technik. Steht am Ende der am mechanischen Druckprozess beteiligten Komponenten beim digitalen Druck. Die Fixiereinheit verbindet das auf dem Papier befindliche Farbtonerpaket untrennbar mit dem Trägermaterial. Druck und Temperatur der Fixiereinheit stehen in Abhängigkeit vom gewählten Material, bzw. gewünschten Effekt. CLC-Systeme der neuen Generation können deshalb z.B. Kopien mit Glanzeffekt erzeugen, die einem Hochglanzfoto ähneln.

Font
Kompletter Zeichensatz eines Schrifttyps. Bitmap- Fonts / Bildschirmschriften.

G

Gamut
Farbpalette. Ein Geräte-Gamut definiert die Farben, die ein Gerät (z.B. Drucker) produzieren kann. Ein Bild-Gamut definiert das Farbspektrum im betreffenden Bild.

GCR / UCR
UCR. Grey Component Replacement, Unbuntaufbau, Grauwertreduktion. Eine Technik, mit der der „Dunkelanteil“ der Farbtöne eines Bilds errechnet und durch Zugabe eines entsprechenden Schwarzanteils erreicht wird. Hierdurch erspart man sich die sonst verwendete anteilige Zugabe von Cyan, Magenta und Gelb.

Gradation
Die Umsetzung von Licht (Intensität mal Zeit) in Schwärzungen bei der Belichtung von Fotomaterialien. Das Verhältnis zwischen dem einwirkenden Licht und der damit erzielten Schwärzung wird in einer Gradations- oder Schwärzungskurve dargestellt. Jedes Fotomaterial generiert auf Basis seiner spezifischen Eigenschaften eine bestimmte Kurve. Je steiler diese ausfällt, desto kontrastreicher ist das Material.

Graustufen
Verschiedene Grauschattierungen in Abstufungen von Schwarz bis Weiß.

Grobdaten / Layoutdaten
Daten für die Layoutarbeit mit einer Auflösung zwischen 70 und 150 dpi. Bei dieser Auflösung ist der Speicherplatzbedarf nicht so hoch.

H

Halbton / Fotoqualität
Alle Töne jeder Farbe, die zwischen Vollton und Weiß liegen. Auf dem Foto und beim CLC-Digitaldruck real dargestellt, im Offsetdruck durch Raster erzeugt. Die Halbtondarstellung von Systemen ist unterschiedlich, je nachdem, mit welcher Auflösung sie arbeiten, d.h. welche Halbtonfähigkeit sie haben.

HKS / HKS-Fächer
Ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen und sicheren Bestimmung von Farben. Schon in der Entwurfsphase kann das Druckergebnis beurteilt werden. HKS-Fächer gibt es als HKS-N für den Druck auf Naturpapier und als HKS-K für den Druck auf Kunstdruckpapier.

Host
Größere Datenverarbeitungsanlage in einem Verbund mit mehreren EDV-Anlagen. Über den Host können alle angeschlossenen Systeme Daten austauschen. Im allgemeinen wird ein Host für den Zugriff auf Datenbanken eingesetzt.

I

ICC / ICC-Profil
Abkürzung für „International Color Committee“. Wichtige Hersteller von PrePress-Produkten arbeiten in diesem Komitee unter der Federführung der Fogra (Forschungsgemeinschaft für grafische Technik) zusammen, um die Handhabung von Farbbildern und Farbprofilen so zu standardisieren, daß sich Farbmanagement in Zukunft unabhängig von Plattformen und Applikationen realisieren läßt.

IPX
Ein Netzwerkprotokoll von Novell Inc. Dieses Protokoll wird für Novell NetWare-Server verwendet.

ISDN
Integrated Services Digital Network. Digitalisierung der bisher analogen Übertragung im vorhandenen Fernsprechnetz. Dadurch wird möglich, verschiedene Dienste mit einer Geschwindigkeit von 64 KB/Sek. zu übertragen. Sowohl Kapazität als auch Geschwindigkeit vervielfachen sich. An den Universalanschluß können folgende Geräte angebunden werden:  Komfortfernsprecher, Bildtelefon  Telefax, Bildschirmtext  Datenübertragung. Einige Dienste können zeitgleich betrieben werden – z.B. ein Telefonat und der Versand eines Telefax.

J

JPEG
Abkürzung für „Joint Pictures Expert Group“. Zusammenschluß von Ingenieuren, Programmierern und Branchenvertretern, der einen Standard für die Komprimierung von digitalen Bilddaten entwickelte. Der JPEG-Standard ist mittlerweile über alle Rechnerplattformen und Systemwelten verbreitet. JPEG-komprimierte Bilddaten belegen nur einen Bruchteil des sonst üblichen Speicherplatzes auf dem Datenträger. Ausgabesysteme mit PostScript Level 2 sind in der Lage, die komprimierten Bilddaten zu decodieren. Der Transport komprimierter Bilddaten entlastet das Netzwerk und führt zu schnelleren Druckzeiten. Canon ColorPASS-Controller unterstützen das JPEG-Format.

K

Kalibrierung
Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten alle verwendeten Geräte wie Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter aufeinander abgestimmt sein, so daß die numerisch festgelegten Werte für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarzanteil übereinstimmend dargestellt werden. Die Kalibrierung eines Canon-Farbkopiersystems erfolgt automatisch, bzw. nach Wunsch des Anwenders.

L

LAN
Local Area Network. Ein Kommunikationssystem, das Computer über ein Kabelsystem zu einem Netzwerk verbindet. LAN-Netzwerke sind häufig Ethernet-Netzwerke und verbinden Geräte, die nicht weit voneinander entfernt stehen, z.B. in einem Gebäude.

Laser
Abkürzung für: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Mit dem Laser ist es erstmals gelungen, sehr intensives, stark gebündeltes, Licht zu erzeugen, das heißt: Strahlen, die in Wellenlänge, Schwingungsphase und Schwingungsebene identisch sind. Im Gegensatz zum normalen Licht verbreitet sich das Laserlicht nicht nach allen Seiten, sondern pflanzt sich geradlinig fort. Der Durchmesser einer Stecknadel ist etwa zwei Millionen mal größer als ein Laserstrahl. Im Bereich der Computerperipherie wird der Laser für Drucker und zur Datenspeicherung eingesetzt. Der Laserdrucker ist der schnellste und exakteste Drucker. Die zu druckende Seite wird zunächst vom Laserstrahl elektrostatisch auf eine Walze und anschließend auf das Papier übertragen. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 1,5 Millionen Zeichen in der Stunde.

Lichter
Die hellen Bildanteile eines Motives, bzw. Tonwerte zwischen 0% und 20%. Idealerweise sollte beim Druck von Bildern eine Mindestdeckung von 5% in den Bildlichtern erhalten bleiben. Canon CLC-Systeme können bei Ansteuerung mit Canon ColorPASS-Controllern eine Mindestdeckung von 3% erzeugen. Im Offsetdruck gilt dieser Wert bereits als problematisch. Dort gilt (bei hochwertigen Druckprojekten) die Mindestdeckung von 5%.

Local Area Network
Abkürzung: LAN. Neben den öffentlichen Übertragungsnetzen gibt es mittlerweile eine Vielzahl privater Netze. Ein LAN ist meist auf ein Gebäude bzw. einen Gebäudekomplex begrenzt.

LZW
Abkürzung für Lempel Ziv Welch. 1977 von Lempel und Ziv entwickelter und 1984 von Welch erstmals verfügbar gemachter Kompressionsalgorithmus. LZW nutzt die Tatsache, daß sich Redundanzen überwiegend durch sich wiederholende Zeichenketten ergeben. Es eignet sich besonders gut für die Kompression von Bilddaten mit großen, einfarbigen Flächen (z.B. Bildschirmfotos) oder einfache Grafiken. LZW eignet sich weniger gut für Bilder mit fotografischen Halbtönen.

M

Memory Multiplier
Eine innovative Technologie, mit der der ColorPASS Bilder mit nur der Hälfte des Speichers drucken kann, die bislang dafür erforderlich war.

Mikroprozessor
1970 wurde der erste Mikroprozessor in der Praxis eingesetzt. Ein kaum ein Quadratzentimeter großer Chip, der alle Komponenten einer Zentral- einheit enthält. In Verbindung mit Speichern sowie Aus- und Eingabeeinheiten bildet er das Zentrum eines Mikrocomputers, der auf einer kleinen Leiterplatte untergebracht ist und die gleiche Leistungsfähigkeit wie die Großanlagen der ersten Generation hat. Der Mikroprozessor ist keine neue technische Entwicklung, sondern die Integration der verschiedenen Komponenten in geringer Größe (Miniaturisierung). Dadurch ist es möglich, den Mikroprozessor zum Steuern und Regeln in den unterschiedlichsten Geräten einzusetzen.

MIPS
„Million Instructions Per Second“: Maßeinheit für die Arbeitsgeschwindigkeit der Computer.

Modem
Abkürzung für: Modulator Demodulator. Einrichtung zur Umsetzung analoger Signale in digitale und umgekehrt zur Übertragung digitaler Daten über das Fernsprechnetz.

Moiré-Effekt
Fehler bei der Rasterung von Bildvorlagen bei der Vierfarbseparation, bzw. bei der Bogenmontage. Durch ungünstige Rasterwinkelung sind die Punkte der einzelnen Farbauszüge so zueinander angeordnet, daß bei deren Übereinanderdruck eine durch Interferenzbildung erzeugte Störung im Bild entsteht.

Montieren
Siehe Bogenmontage.

Multiblattvergrößerung
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Größere Formate als DIN A3 werden von den CLC-Systemen in Bereiche aufgeteilt, die dann auf je ein Blatt vergrößert werden – die Blattanzahl wird automatisch berechnet, wobei der Kleberand berücksichtigt wird.

N

Netzwerk
System verbundener Computer, die miteinander über Netzstrukturen wie Ringe, Sterne (von/an Hostrechner) oder Ketten kommunizieren.

Netzwerkprotokoll
Eine Reihe von Normen, die für die Kommunikation in einem Netzwerk verwendet werden. So wie es auch verschiedene Sprachen gibt, gibt es in der Computerwelt auch verschiedene Protokolle. Verschiedene Übersetzer können benutzt werden, um den Informationsfluß zwischen den verschiedenen Protokollen (Sprachen) zu ermöglichen. Beispiele sind Apple-Talk, IPX/SPX und TCP/IP.

Novell NetWare
Eine verbreitete Netzwerkserversoftware, mit der Rechner unterschiedlicher Betriebssysteme (Windows, Macintosh, UNIX etc.) Dateien austauschen können und auf einen Drucker in einem Local Area Netzwerk (LAN) oder einem Wide Area Netzwerk (WAN) zugreifen können.

O

OPI
Open Prepress Interface. Ein innovativer Dienst für DTP-Netzwerke. Hiermit werden die hochaufgelösten Bilder auf einem schnellen Dateiserver gespeichert und niedrig aufgelöste Versionen im Seitenlayout-Programm auf der Workstation des Anwenders eingesetzt. Vor der Druckausgabe tauscht der Dateiserver das niedrig aufgelöste Bild, das von der Workstation gesendet wurde, durch das gespeicherte hochaufgelöste Bild aus.

P

PANTONE
Ein Farbsystem, welches Farbmuster für Designer und entsprechende Druckfarben für den Druck zur Verfügung stellt, die für die Definition und die Ausgabe bestimmter Farben verwendet werden. Wird überwiegende im englischsprachigen Raum eingesetzt. In Deutschland hat sich das HKS-System etabliert.

Passer / Passmarken
Passer: Im Mehrfarbendruck die Markierungen (meist in Form eines Kreuzes mit einem Kreis) auf Filmen, die es ermöglichen, die einzelnen Filme mit großer Genauigkeit auf Druckplatten zu montieren. Die Passermarken müssen exakt übereinander liegen, da es sonst zu Montagefehlern kommt, die sich in Form von Farbverschiebungen (Blitzer) bemerkbar machen.

PDF-Datei / PDF-Format
Abkürzung für Portable Document Format. Acrobat- Dateiformat, das Adobe als Standard etablieren möchte. Es dient dem plattform- und programmunabhängigen Datenaustausch beliebiger Seiten. PDF stellt Text und Grafik unter Verwendung von PostScript dar. Eine PDF-Datei kann jede im Dokument verwendete Schrift enthalten. Durch Font-Substitution werden Dokumente nicht neu formatiert. PDF ist auf Erweiterbarkeit ausgelegt, d.h. neue Funktionen können mit der Plugin-Architektur (über Zusatzmodule) dem Dateiformat auf einfache Weise hinzugefügt werden.

Pixel
Künstliche Wortschöpfung aus den englischen Wörtern „picture element“, die jene kleinen Bildpunkte bezeichnet, aus denen ein Bild sich auf einem Bildschirm oder einer Druckausgabe zusammensetzt. Sämtliche digital dargestellten Formen bestehen aus Pixeln. Es handelt sich um einen relativen Begriff, da Pixel keine festgeschriebene Größe haben. So können die gleichen Pixel auf dem Monitor größer sein als auf dem Druck. Ein Standard in Bezug auf Pixelgröße ist allerdings z.B. die Bezeichnung 400 dpi (Dots = Pixel per Inch).

Plotter
Ausgabemedium zum Zeichnen von Grafiken und Plänen im Großformat (DIN A0 oder größer). Ursprünglich wurde die Bildinformation durch eine mechanisch präzise Führung von farbigen Stiften erzeugt. Halbtöne waren nur bedingt darstellbar. Mittlerweile hat sich die InkJet-Technologie im Plotterbereich durchgesetzt. Die Mechanik ist wartungsarm und die Wiedergabe von Halbtönen erreicht annähernd Fotoqualität.

PostScript™
Eine Seitenbeschreibungssprache von Adobe Systems, die das Aussehen von Seiten mit Text und Grafiken in mathematischer Form beschreibt. PostScript ist eine an die englische Sprache angelehnte Programmiersprache, die in der Grafikindustrie zum Standard für die Reproduktion von Text und Bildern auf Papier und Film geworden ist. PostScript-Dateien müssen in die „druckereigene“ Sprache umgesetzt werden, damit sie gedruckt werden können. Diese Funktion übernimmt der sog. „Raster Image Prozessor“, das RIP.

PostScript-Schriften / Outlineschriften
Mathematische Darstellung einer Schrift. PostScript-Zeichensätze können mit beliebiger Größe (Vergrößerung) und Auflösung (wie z.B. auf dem Bildschirm, Drucker oder Belichter) angezeigt und gedruckt werden.

PPD
PostScript-Printer-Description-Datei. Dient zur Ansteuerung des Drucker-Hardware. Dazu gehört z.B., ob ein Drucker in Farbe oder Schwarzweiß drucken kann, welche Papierformate und Einschubfächer verfügbar sind und welche anderen speziellen Funktionen angesteuert werden können (z.B. Sorter oder Hefter).

Profil
Dateien, die von verschiedenen Farbmanagement- Systemen verwendet werden, um zu beschreiben, wie Farben auf einem bestimmten Gerät gedruckt, gescannt oder in der Anzeige dargestellt werden. ICC- Profil.

Prozessfarben
In Europa gelten die Prozessfarben nach der Euroskala, in den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt. In allen Fällen erfolgt die Farbbildung durch das aufeinanderfolgende Drucken der Farben Cyan (Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb) und Schwarz.

PS-Dateien / Druckdateien
PS-Printfiles sind Dateien, die Seitenbeschreibungen in Form eines PostScript-Programms enthalten; der Anwender generiert sie, indem er die Ausgabe statt auf den Drucker in eine Datei umleitet. Unter Windows übernimmt der Anschluß „FILE“ diese Aufgabe, sofern nicht die Anwendung selbst diese Möglichkeit bietet. Druckdateien lassen sich anschließend auf beliebigen PostScript-Druckern oder -Belichtern ausgeben, wenn sie keine allzu gerätespezifischen Funktionen ansprechen (beispielsweise spezielle Papierschächte oder -formate). Hinsichtlich der erlaubten Operatoren unterliegen sie keinen Einschränkungen und können auch mehrere Seiten enthalten.

Punktzuwachs
Eine Änderung der Größe der Rasterpunkte, die beim Erstellen der Druckplatten und während des Druckvorgangs entstehen kann. Hierdurch kommt es in den mittleren Tonwerten zu unerwünschten Farbverschiebungen. Canon ColorPASS-Controller gleichen diese Farbfehler dank AutoCal“-Funktion aus.

Q

Queue / Queueing
Druckerwarteschlange. Wenn mehrere Anwender im Netzwerk zum selben Zeitpunkt auf ein Ausgabesystem zugreifen möchten, wird ein Drucksystem OHNE Queuing nur einen Nutzerkontakt aufbauen können. Die anderen Anwender werden so lange abgewiesen, bis das System den Druckauftrag abgearbeitet hat. Drucksysteme mit Warteschlangenverwaltung – Standard bei allen Canon ColorPASS – stehen mehreren Anwendern zur selben Zeit zur Verfügung. Warteschlangen können mit Prioriäten versehen werden. Bei den Canon ColorPASS Controllern stehen drei Warteschlangen zur Verfügung.

R

Raster Image Prozessor (RIP)
Spezielle Hard- oder Software bzw. Kombination aus diesen Teilen zur Umwandlung von digitalen Daten (in der Regel PostScript) in ein Format, welches hinsichtlich Auflösung und Farbgebung für das angeschlossene Ausgabesystem optimiert ist. Für Canon CLC-Systeme wird diese Aufgabe von Canon ColorPASS-Controllern übernommen.

Raster / Rasterpunkt / Rasterung
Der Druck einer Halbtonvorlage erfordert die Zerlegung der Tonwerte in Rasterpunkte. Über die Halbtonvorlage wird ein Rasterfenster mit Punkten oder Linien gesetzt. Durch dieses Fenster wird Licht auf die Vorlage gelenkt (Rastern). Die Anzahl der Punkte pro Inch/cm ergibt die Auflösung, die Größe der Punkte bestimmt den Grauwert.

Rasterfrequenz oder Rasterweite
Feinheit eines Rasters als Maß für den Druck auf unterschiedlichen Papieren. Feine Raster mit hohen Frequenzen (zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro Zentimeter) verlangen für den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In Deutschland erfolgt die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in Amerika in lines per inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien pro Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3.600 Rasterzellen pro Quadratzentimeter.

Rasterwinkel
Die Winkel, die verwendet werden, um die verschiedenen Filme bei der Separation von Prozeßfarben zu erzeugen. Die Verwendung der korrekten Winkel ist wichtig, um Moiré-Erscheinungen zu minimieren.

Rendering
Siehe Antialiasing.

RGB
Abkürzung für Rot, Grün, Blau. Bezeichnet den aus den drei Grundfarben bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung.

RIP-While-Print
Druckvorbereitung parallel zum Ausdruck. Eine Funktion, die es dem ColorPASS erlaubt, neue Druckseiten vorzubereiten, während andere Seiten gedruckt werden. Hierdurch kann die Verarbeitung von umfangreichen Dokumenten ganz erheblich beschleunigt werden. Während einige Systeme mit der entsprechenden Speicherkonfiguration die Funktion „Zweiseiten-Pufferung“ unterstützen, kann ein ColorPASS mehrere Seiten gleichzeitig zwischenspeichern.

S

Scanner
Gerät zum automatischen Lesen und Einspeichern von Schriften, Bildern oder Zeichnungen. Die Detailtreue wird in dpi (dpi = dots per inch) ausgedrückt. Zum Vergleich: „Telefax-Qualität“ liegt bei 200 dpi, Kunstdruckqualität bei ca. 2.000 dpi. Die Farbtreue des Scanners hängt ab von der Menge der voneinander unterscheidbaren Farben. Für die Erfassung von Halbtonvorlagen (s/w) sind 256 Halbtonstufen (entsprechend 8 Bit Farbtiefe) akzeptabel. Digitale Farbkopiersysteme erkennen 256 Halbtonstufen pro Druckfarbe (CMYK). Am Markt haben sich verschiedene Scannertypen etabliert: preisgünstige Flachbettscanner und Trommelscanner für höchste professionelle Ansprüche.

Schatten / Tiefen
Die dunklen Bereiche eines Bildmotives, bzw. Tonwerte zwischen 80% und 100%. Idealerweise sollte beim Druck von Bildern eine Maximaldeckung von 95% in den Tiefen erhalten bleiben.

Schnittstelle
Interface, Port. An eine Schnittstelle können Geräte zur Dateneingabe oder Datenausgabe angeschlossen werden. Die Art der Schnittstelle – seriell oder parallel – bestimmt die mögliche Eingabe- bzw. Ausgabegeschwindigkeit.

Schwarzaufbau
Der Schwarzaufbau gibt an, wie die Farbe Schwarz innerhalb des Vierfarbsatzes eingesetzt wird. Der schwarze Farbauszug hat verschiedene Aufgaben. Zum einen dient er dazu, den Kontrast und die Detailzeichnung in dunklen Bereichen zu verbessern. Da hierfür nur relativ wenig Schwarz erforderlich ist, spricht man von kurzem Schwarz oder auch Skelettschwarz. Zum anderen läßt sich Schwarz verwenden, um einen bestimmten Teil der bunten Farben CMY zu ersetzen und so die Farbmenge im Druck zu reduzieren. In diesem Zusammenhang spricht man von einem langen Schwarz.

SCSI / Fast SCSI / Wide SCSI
Standard für eine parallele Schnittstelle („Small Computer System Interface“). Eine der schnellsten Schnittstellen innerhalb der Computertechnik.

Separation / Farbseparation
Die Aufschlüsselung eines Bildes in vier separate Farben für den Offsetdruck. Jede Farbe wird auf einem Film in einem bestimmten Punktraster ausgegeben, das in bestimmten Winkeln angeordnet ist. Werden die Filme übereinander gelegt, bilden die Punkte kleine Rosettenmuster, mit denen die eigentlichen Bildfarben simuliert werden.

Separationen kombinieren
Eine Funktion der Canon ColorPASS-Controller, die für den Einsatz im digitalen Dienstleistungsbereich wichtig ist. Hier werden häufig Feindaten eingesetzt, die nach den DCS-Konventionen abgespeichert wurden. Die Separationsanteile werden im Controller zusammengesetzt („kombiniert“) und führen zu einem hochwertigen Druckergebnis. Ohne diese Funktion würden nur die niedrig aufgelösten Grobdaten gedruckt.

Server
Ein spezialisierter Computer mit großem Speicherplatz und hoher Leistungsfähigkeit, der zentral für das Speichern von Dateien und/oder die PostScript-Verarbeitung verwendet wird. Server werden in Umgebungen eingesetzt, in denen ihre besonderen Fähigkeiten oft im hohen Maße benötigt werden, um die einzelnen Workstations zu entlasten.

Skelettschwarz
Ein schwarzer Farbauszug in einer Vierfarbseparation, der nur Kontrast und Details in den dunkelsten Regionen der Abbildungen hinzufügt und daher relativ wenig Schwarz enthält. Diesen Schwarzaufbau bezeichnen Drucker deshalb auch als kurzes Schwarz.

Speicher
Datenreservoir, das Daten aufbewahrt und aus dem die Daten bei Bedarf abgerufen werden können. Es gibt verschiedene Speicher: Arbeitsspeicher, Erweiterungs- und Expansionsspeicher, RAMs (schreiben und lesen), ROMs (nur lesen). Diese Bezeichnungen beziehen sich auf interne Speicher. Sie sind im Computer resident, enthalten Daten und Programme. Die Speichergröße wird üblicherweise in Megabyte angegeben.

Spoolen
Speichern eines zu druckenden Dokuments auf der Festplatte im PostScript-Interpreter, bzw. dem Canon ColorPASS. Wenn das Dokument gespoolt ist, überträgt die ColorPASS-Software die Daten an den internen PostScript-Interpreter. Der Arbeitsplatz ist für andere Aufgaben frei, sobald er die Daten an den Spooler übergeben hat.

Starter
Begriff aus der CLC-Technik. Der Starter wird dem Farbtoner beigemischt und magnetisiert ihn, so daß er auf die Entwicklereinheit übertragen werden kann. Er reicht für ca. 20.000 A4 Kopien.

Subtraktive Farben / Körperfarben
Die Farben Cyan, Magenta (Purpur) und Gelb sind die sog. Komplementärfarben zu den additiven Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Die Farbwirkung entsteht durch Absorbtion der Lichtanteile. Ein mit Cyan bedrucktes Papier absorbiert die roten Lichtanteile. Magenta die grünen und Gelb die blauen Anteile des sichtbaren Lichts. Durch den Übereinanderdruck der subtraktiven Farben lassen sich die Primärfarben darstellen:  Gelb und Magenta bildet Rot  Magenta und Cyan ergibt Blau  Cyan und Gelb bildet Grün.

SWOP
„Specification for Web Offset Publications“. US-Standard für die Druckfarben. Er legt ähnlich der europäischen Normung durch die Euroskala fest, welche Farbwerte die Prozeßfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz haben sollen.

T

TCP/I P
Transmission Core Protocol/Internet Protocol. Eine Reihe von Netzwerkprotokollen, die von einer Forschergruppe der amerikanischen Regierung (ArpaNet) entworfen wurde. Das TCP/IP-Netzwerkprotokoll wird standardmäßig in UNIX Umgebungen verwendet.

Thick Ethernet
(10Base5) Basiert auf einem Koaxial-Kabelsystem mit AUI-Anschlüssen. Netzwerktopologie: Bus. Maximale Länge pro Segment: 500 m.

Thin Ethernet
(10Base2) Ethernet mit Koaxial-Kabelsystem und BNC-Anschlüssen. Topologie: Bus. Einfache Installation für kleine Netzwerke. Länge ist begrenzt auf etwa 185 m.

Tiefen
Die dunkelsten Bereiche eines Bildes. Häufig als Helligkeitswerte von 75-100% oder 85-100% definiert.

TIFF

Tagged Image File Format. Ein Standardformat für Grafikdateien, mit dem Graustufen- und Farbbilder sowie schwarzweiße Strichzeichnungen dargestellt werden können. eine etwas größere Fläche abdeckt. Zur Kontrolle des Zuwachses wird der Farbkeil ausgemessen, was eine präzise Steuerung der Farbführung ermöglicht.

Topologie
Der physische Aufbau des Netzwerks. Es gibt Bus-Netzwerke (Backbone), in denen alle Computer nacheinander an einem Netzwerkkabel angeschlossen sind, sternförmige Netzwerke, in denen ein Computer, gewöhnlich ein Server, den Mittelpunkt bildet, und Multi-Point-Netzwerke, in denen jeder Computer mit allen anderen Computern verbunden ist.

Trommel
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Die CLC-Systeme sind mit einer lichtempfindlichen Trommel (CLC 1000: vier Trommeln) ausgestattet, auf der mittels Lasertechnik das latente Bild in Form einer elektrostatischen Aufladung erzeugt wird. Die Ladung wird auf das zu bedruckende Papier übertragen, je nach Ladungszustand bleibt eine entsprechende Menge farbbildender Toner am Papier haften. TIFF-Grafiken sind immer im Bitmap-Format. Sie können zwischen verschiedenen Plattformen, einschließlich Macintosh, MS-DOS und UNIX, ausgetauscht werden.

Toner
Begriff aus der CLC-Technik. Die CLC-Systeme arbeiten wie der Offsetdruck: durch Übereinanderlegen der vier Tonerfarben Gelb, Cyan, Magenta und Schwarz. Das System kann 256 Halbtonstufen pro Farbe darstellen. Die Farben und Mischungen können der Euroskala für den Druck angepasst werden.

Tonwertzuwachs
Zunahme eines definierten Grautons auf einen höheren Wert. Bei der Kopie des Filmmaterials auf die Druckplatte entsteht durch leichte Unschärfen ein größerer Punkt. Den größten Zuwachs gibt es beim Druck, weil das Papier Farbe aufsaugt und der Punkt aus diesem Grund das farbige Tonerpaket wird in der Fixiereinheit unter Druck und hoher Temperatur mit dem Papier untrennbar verbunden.

TrueType
Schriftenformat, das wie PostScript den Umriß eines Buchstabens als mathematische Beschreibung speichert. Apple und Microsoft entwickelten dieses Format, um Schriften in ihre Betriebssysteme Apple 7.0 und Windows 3.1 zu integrieren.

Twisted Pair Ethernet (10BaseT)
Ethernet mit Twisted Pair Kabelsystem und RJ45- Anschlüssen. Topologie: Stern. Kostengünstige Verbindung für große Netzwerke und für den Einsatz in Gebäuden, die bereits verkabelt sind.

U

Überfüllen / Überdrucken
Dient zur Vermeidung von Blitzern. Benachbarte Farbflächen werden dabei so verändert, daß sie an den Rändern gegenseitig ein wenig überlappen. Canon ColorPASS-Controller nehmen die erforderlichen Änderungen am digitalen Datenbestand automatisch vor.

UCR / GCR
GCR. Abkürzung für Under Cover Removal, bzw. Gray Component Replacement. Die Farbe Schwarz entsteht im Druck durch das Übereinanderdrucken von Cyan, Magenta und Gelb – allerdings mit einem Stich ins Grünliche oder Bräunliche. Daher druckt man Schwarz als zusätzliche Farbe mit. UCR bezeichnet die Technik, bei der die drei Farbkomponenten an den Stellen reduziert werden, wo tatsächlich nur Schwarz erscheinen und mit dieser Technik unnützer Farbauftrag vermieden werden soll.

V

Vektorgrafik
Grafik, bei der die darstellenden Elemente nicht pixelweise, sondern mathematisch (anhand Vektoren) errechnet werden. Dies führt zur Speicherplatzersparnis.

Volltonfarbe / Schmuckfarbe / Spotfarbe
Farbe, die mit einer spezifischen Druckfarbe, nicht mit einer Prozeßfarbkombination gedruckt wird.

W

WAN
Wide Area Network. Physische Verbindung von Computern, die weit voneinander entfernt stehen, z.B. in verschiedenen Gebäuden, Städten oder sogar Ländern. Die Konfigurationen für WAN-Netzwerke sind weitaus komplexer als die für LAN-Netzwerke, und sie bestehen häufig aus einer Vielzahl von verschiedenen Netzwerktypen und Protokollen.

Warteschlange / Queue / Queuing
Oder Druckerwarteschlange. Standard bei allen Canon ColorPASS-Controllern. Warteschlangen können mit Prioriäten versehen werden. Bei den Canon ColorPASS Controllern stehen drei Warteschlangen zur Verfügung.

X

XJ-Chipset
Nur die Canon ColorPASS-Controller verfügen über die optimierte Hardware, welche in der Kommunikation mit dem angeschlossenen Kopiersystem dafür sorgt, daß eine fehlerfreie Ansteuerung sichergestellt ist.


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